Montag, 3. April 2017

Witch Is Why The Wolf Howled (#18) von Adele Abbott

Buchvogel rezensiert 

Adele Abbott: Witch Is Why The Wolf Howled (A Witch P.I. Mystery Book 18)


Jill Gooder löst in gewohnt charmanter Manier Fälle in Washbridge (Menschenwelt) und Candlefield (Stadt der Supernaturals)


Cover von Witch is Why the Wolf howled als Kindle-Version
Als Hexe kann Jill
mit Tieren reden

Roman, 188 Seiten
Verlag: Implode Publishing,
Erstausgabe März 2017
Sprache: Englisch (ca. B1 Niveau)
Genre: Krimi-Fantasy-Mystery
ASIN: B01N1Y2VOJ
und hier der Link zu Amazon
und zum vorherigen Buch der Serie

Woher: Serienabo, aktuell Season 2

Erster Satz

"Jack?"
"Yes, my sweet?"
"Don't give me "my sweet". Where's the bread?"

Zusammenfassung

Jill Gooder ist Hexe und Privatdetektivin. In ihrem neuesten Abenteuer muss sie wieder mehrere Fälle lösen, sowohl in der Welt der Menschen als auch in der Welt der Sups, also der Supernaturals - Hexen, Zauberer, Werwölfe, Vampire und Elfen.
Der Auftrag, einen tödlichen Fallschirmsprung zu untersuchen, ist schwierig. Zwar geht die Polizei davon aus, dass der tödliche Verunglückte entweder ohnmächtig wurde oder Selbstmord begangen hat. Aber der Auftraggeber geht von einem Mordfall aus. Nur, wenn es ein Mord war - wie ist er geschehen?
Währenddessen hat Jill immer mehr Mühe, für Jack ihre Fassade als normaler Mensch aufrechtzuerhalten. Es hilft auch nicht, dass Jack von einem Meeting der "Paranormalen Aktivity Watch" ganz beeindruckt ist und nun das paranormale Level in ihrem Haus messen will.
Dann untersucht Jill noch einen Fall von Industriesabotage in Candlefield und verhindert eine Zombie-Apokalypse. Und warum eigentlich ist Winky, Jills Katze, auf einmal so besonders freundlich zu ihr?




Persönlicher Eindruck

Die Fälle, die Jill löst, sind wiedermal besonders spannend, man rätselt als Leser mit und die Auflösung ist originell und dennoch logisch.

Was auch besonders den Reiz der Reihe ausmacht, sind die Charaktere. Allen voran natürlich Jill, mit ihrer Schwäche für Kekse und Muffins, die als Pluspunkt ihr gutes Herz, ihre magischen und detektivischen Fähigkeiten hat. Auf der anderen Seite verrennt sie sich (immer noch) in ihre Lügengeschichten, weil sie den Menschen oft nicht die Wahrheit sagen will, um sie oder sich zu schonen. Oder sie kann nicht, weil sie sonst sagen müsste, dass sie eine Hexe ist - und das darf sie nicht.
Auch die Nebenfiguren sind alle fein charakterisiert und habe ich durch die Reihe liebgewonnen. Da wäre die geschäftstüchtige und etwas Furcht einflößende Hexen-Oma Mirabel. Oder die strickwütige Rezeptionistin, die eigentlich schon im Ruhestand ist. Oder auch Winky, die einäugige, sehr von sich eingenommene Katze.

Besonders ist auch, dass die "Sups", wie sie genannt werden, also die Supernaturals, normal charakterisiert werden. Elfen haben zwar spitze Ohren, aber hier treten sie als Leiter einer Waschmaschinenfabrik auf. Oder Werwölfe, die sind zwar etwas gereizt und aggresiv, aber auch ansonsten normale Leute mit einem Job und einer Familie. Einzig die Vampire haben es etwas schwer; in Candlefield an synthetisches Blut gewöhnt, kommen manche in der Welt der Menschen nicht damit klar, dass sie auf einmal Gelüste auf  Menschenblut haben. Also - die Sups haben zwar außergewöhnliche Fähigkeiten, sind davon abgesehen aber herrlich normal.

Von der Sprache her ist es leicht zu lesen. Für B1/2-Niveau bestens geeignet. Für A2-Niveau mit Abstrichen, denn es gibt doch einige umgangssprachliche Wendungen - sollte sich aber im Kontext erschließen. Im Buch gibt es auch viel Humor über Namen, dass ein Name z.B. so ähnlich klingt wie etwas anderes und ein wiederkehrender Witz ist, dass sich nur Jill darüber amüsiert. Hier ist es so, dass auch ich (Niveau B2-C1) nicht immer verstehe, warum etwas witzig ist. Aber da es nicht für die Geschichte relevant ist, ist das zu verschmerzen.

Die Geschichte wird leicht und unbeschwert erzählt, es macht einfach Spaß, das Buch zu lesen.

Lesen oder nicht?

Wer sich nicht scheut, ein englisches Buch zu lesen, und sowohl Fantasy als auch Krimi mag - und leichte, humorvolle, spannende Geschichten, den wird Jill in seinen Bann ziehen. Die Geschichte um Jill ist aktuell in Staffel 2. Soeben habe ich auf der Facebook-Seite der Autorin gelesen, dass eine weitere Staffel mit weiteren 12 Büchern geplant ist - wer jetzt einsteigt, hat also noch genug Lesestoff.

3 Zitate


[...] you’ll need to do it now, before the trail goes cold. Can you get straight onto it?”
I was working on precisely zero cases at that moment, but I didn’t want to sound too eager.
“I might be able to squeeze it in.” [Pos. 219]
 
“I’m sure you’ll do great.” Jack gushed.
“Thanks. I hope so. My first show is at Washbridge Arena in a couple of weeks.”
She took a flyer out of her handbag, and handed it to me.
“I don’t get it. I thought you said you were going solo?”
“I am.”
“But this says ‘We’ in concert?”
“That’s right. Do you remember The Coven’s closing number?”
“Who could forget it?”
“In that finale, I always used to be the ‘We’ in the ‘We Are The Coven’ routine. No one knows me as Brenda. Everyone knows me as ‘We’. Do you see?”
“Yes.”
Clear as mud. [Pos. 1217]

“Okay. We’re nearly out of time. Can you explain how someone, who for over twenty years didn’t even know she was a witch, has managed to progress up the levels quicker than any other witch in living memory?”
“I don’t know. I did put a lot of effort into learning the spells.”
“A lot of effort? Of course, that would explain it. I’m sure no one else has thought of doing that.”
“No, that’s not what I meant.” [Zufallszitat, Pos. 2153]




Ich freue mich über eure Kommentare! Und über den Austausch, falls ihr die Reihe auch liest. Welche englischen Bücher lest ihr so - und warum?

Kommentare:

  1. Huhu Daniela,

    ich lese - geschweige denn kenne - diese Reihe nicht, aber ich muss zugeben, dass du mich ein wenig neugierig gemacht hast. Ich werde sie mir auf jeden Fall mal genauer ansehen :D
    Danke für den Tipp!

    Zu deiner Frage: ich lese alles auf englisch, was ich auf englisch kriegen kann ;) Ich bevorzuge generell immer eher die originale Version.

    Liebe Grüße
    Sas

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    1. Hallo Sas,
      ich lese gerne auf englisch, aber nicht unbedingt präferer. Wenn es ein Buch nur auf englisch gibt - gut. Wenn nicht, kauf ich meistens das deutsche.
      Liebe Grüße
      Daniela

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    2. Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich bei (übersetzten) Büchern, die interessant klingen, erst einmal schaue, ob die englische Ausgabe noch zu bekommen ist. Irgendwie habe ich eine sehr aktive Aversionen gegen Übersetzungen - zumindest wenn das Original englisch ist. Bücher von deutschsprachigen Autoren lese ich natürlich dann auch auf deutsch.

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  2. Hallo Daniela,

    du hast mich wirklich neugierig gemacht und ich lese gerne englische Bücher, gerade weil ich bei Reihen oft zu ungeduldig bin, auf die Übersetzung zu warten.

    Ich werde mir die Reihe auf jeden Fall genauer ansehen, wäre sie nicht die perfekte Lektüre für einen Englandurlaub?

    Liebe Grüße
    Kani

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    Antworten
    1. Hallo Kani,
      ich glaub, bisher ist noch gar keine Übersetzung angedacht. Mitgekriegt hab ich noch nichts, aber ich werde nun sowieso auf englisch weiterlesen.
      Ja, ich denke, für einen Englandurlaub - das würde perfekt passen!
      LG,
      Daniela

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  3. Schade, mein Englisch ist zu schlecht. Ich würde Jahre für ein Buch brauchen :-)

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