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Dienstag, 2. Mai 2017

Providence und zurück von Isabella Nadolny



Buchvogel rezensiert 

Isabella Nadolny: Providence und zurück

Nach dem Tod ihres Mannes reist Isabella in die Vereinigten Staaten.

Providence-Buch, Buchvogel-Bloggerin und Landkarte
Buchvogel mit Buch vor Landkarte


Roman, 159 Seiten
dtv, Juni 1991
Genre: (semi-)biographischer Entwicklungsroman
ISBN: 3-423-11392-8
hier das Buch bei Amazon
Meine Rezension des Vorgängerromans hier

Woher: Bücherschrank Ettlingen

Erster Satz

"Wenn du", sagte mein langer Sohn, der einst der kleine Dicki gewesen war, "zum Beispiel nächsten Mittwoch losfährst, bist du Ende der Woche in Providence."

Zusammenfassung

Isabella ist frisch verwitwet. Ihre Schwiegermutter ermutigt sie, die Einladung einer alten Freundin nach Providence in die Vereinigten Staaten anzunehmen. "Dort weiß niemand, daß du traurig sein mußt." sagt sie.
Und so fährt Isabella. Doch sie fühlt sich fremd auf dieser Reise, nichts dringt wirklich an sie heran. "Was hatte ich mir davon versprochen, in ein fremdes Land zu fahren, zu einer mir seit Jahrzehnten fremd gewordenen Frau? ... Laß es sie nicht merken, daß es eine Fehlentscheidung war, dachte ich."

In diesem Buch geht es um das Leben nach dem Tod eines geliebten Partners. Und um die Erkenntnis, dass das Leben schlußendlich doch einfach weitergeht und man weiterlebt.

Donnerstag, 2. Februar 2017

Ein Baum wächst übers Dach von Isabella Nadolny

Buchvogel rezensiert

Isabella Nadolny: Ein Baum wächst übers Dach

Wir begleiten Isabella und ihre Familie von den 30er Jahren bis in die 50er. Die liebenswerten Charaktere und die sprachliche Schönheit machen den Reiz des Buches aus.
 
Zeichnung von einem Haus mit einem großen Baum daneben, davor eine Wiese
Glücksgriff aus dem Bücherschrank
Roman, 210 Seiten
Verlag: dtv Taschenbuch
ISBN: 978-3423252461
hier der Link zu Amazon
Und hier gibt es eine Vorschau über Amazon
Meine Rezension des Nachfolgeromans: "Providence und zurück" 


Woher: Bücherschrank im Karlsruher Stadtgarten





Zusammenfassung

Das Buch beschreibt aus der Ich-Perspektive das Leben der Protagonistin und ihrer Familie ca. von Anfang der 30er Jahren bis in die 50er. 

Die Familie durchläuft in dieser Zeit einige Veränderungen und Krisen, ausgelöst vor allem durch Hitlers Politik und den Krieg. Dennoch verändert sich andererseits auch nicht viel – denn die Familie hält stets zusammen. 

Am Anfang des Buches ist die Protagonistin noch ein Backfisch – und zwar ein ziemlich typischer. Die Familie wohnt in München in einer Stuckbauwohnung und hat mehrere Dienstboten. Der Vater ist „Kaufmann“, was bedeutet, dass er die meiste Zeit als Maler arbeiten kann und in der restlichen Zeit sich um nicht näher genannte Geschäfte im Ausland kümmert, die Geld abwerfen. Der Bruder Leo regt an, um Geld zu sparen, für die Sommerfrische ein Sommerhaus zu bauen anstatt immer Pensionen zu mieten. Der Ort des Sommerhauses ist Seeham in Oberbayern.

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