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Dienstag, 2. Mai 2017

Providence und zurück von Isabella Nadolny



Buchvogel rezensiert 

Isabella Nadolny: Providence und zurück

Nach dem Tod ihres Mannes reist Isabella in die Vereinigten Staaten.

Providence-Buch, Buchvogel-Bloggerin und Landkarte
Buchvogel mit Buch vor Landkarte


Roman, 159 Seiten
dtv, Juni 1991
Genre: (semi-)biographischer Entwicklungsroman
ISBN: 3-423-11392-8
hier das Buch bei Amazon
Meine Rezension des Vorgängerromans hier

Woher: Bücherschrank Ettlingen

Erster Satz

"Wenn du", sagte mein langer Sohn, der einst der kleine Dicki gewesen war, "zum Beispiel nächsten Mittwoch losfährst, bist du Ende der Woche in Providence."

Zusammenfassung

Isabella ist frisch verwitwet. Ihre Schwiegermutter ermutigt sie, die Einladung einer alten Freundin nach Providence in die Vereinigten Staaten anzunehmen. "Dort weiß niemand, daß du traurig sein mußt." sagt sie.
Und so fährt Isabella. Doch sie fühlt sich fremd auf dieser Reise, nichts dringt wirklich an sie heran. "Was hatte ich mir davon versprochen, in ein fremdes Land zu fahren, zu einer mir seit Jahrzehnten fremd gewordenen Frau? ... Laß es sie nicht merken, daß es eine Fehlentscheidung war, dachte ich."

In diesem Buch geht es um das Leben nach dem Tod eines geliebten Partners. Und um die Erkenntnis, dass das Leben schlußendlich doch einfach weitergeht und man weiterlebt.

Donnerstag, 20. April 2017

Star Trek - Voyager 10: Erbsünde von Kirsten Beyer



Die Sünden ihrer Vergangenheit holt die Voyager-Crew ein.


Cover von Star Trek Voyager 10, mit Voyager und Barclay
Da fliegt sie hin, die Voyager
Roman, 480 Seiten
Verlag: Cross Cult,
April 2017
Übersetzer: René Ulmer
Genre: Sci-Fi, Star Trek
ISBN: 978-3959812047
hier das Buch bei Amazon


Woher: Ein neuer Star-Trek-Roman muss immer sein!

Erster Satz

Milliarden durch die Hände der Borg gestorben, Hunderte Raumschiffe zerstört, eine neue Bedrohung in Form des Typhon-Paktes – aber die Vereinigte Föderation der Planeten will sich davon nicht vorschreiben lassen, wer sie ist und was sie tut.

Zusammenfassung

Dieser 10. Band knüpft nahtlos an die Geschehnisse in Band 9 an und besteht so aus drei Haupthandlungen:

(1) Die Full-Circle-Flotte unter Leitung von Admiral Janeway nimmt diplomatische Beziehungen mit der Konföderation auf, dem Planetenverbund um die Erste Welt, auf die sie hier gestoßen sind. Die Sternenflotte will die Konföderation kennenlernen (z.B. Technik Gesellschaftsstruktur, Landwirtschaft) und ausloten, ob eine Allianz möglich ist. Die Föderation hält ihrerseits bewusst einige Techniken verborgen, wie das Beamen oder den Slipstream-Antrieb. Wird das zu Zerwürfnissen führen?
An den Grenzen der Konföderation bei den sog. Strömen, Subraumverwerfungen, versammeln sich feindliche Schiffe. Überraschenderweise entpuppt es sich als eine Allianz aus Völkern, denen die Voyager schon begegnet ist, wie den Vaadwaur, die Turei und den Devore. "Nun, sieht so aus, als wären unwahrscheinliche Allianzen der letzte Schrei im Delta-Quadranten", stellt Chakotay trocken fest.

(2) Seven, begleitet von Doktor Sharak, begibt sich zum Sternenflottenhauptquartier. Axum, ehemaliger Borg und in Unimatrix Zero ihr Geliebter, könnte in Gefahr sein, zudem wurde Seven gebeten, bei der Bewältigung einer catomischen Seuche auf Coridan zu helfen. Doch dann wird Seven nur einige Catome entnommen, an ihrer Expertise scheint niemand interessiert zu sein. Seven begibt sich zu Axum, der in einer abgeriegelter Wohnung innerhalb des Labors Quartier bezogen hat.

(3) Tom Paris ist auch auf der Erde. Er hat die wenig spaßige Pflicht, sich einer Sorgerechtsanhörung zu stellen. Seine Mutter Julia ist enttäuscht und wütend, weil Tom und B'Elanna Mirals Tod vorgetäuscht haben. Zur Erinnerung: Mirals Tod wurde vorgetäuscht, weil ihr Leben in Gefahr war. Sie wurde von einer obskuren klingonischen Sekte bedroht. Tom und B'Elanna haben versucht, Miral in Sicherheit zu bringen, koste es, was es wolle.

Eine Nebenhandlung betrifft den holografischen Doktor, bei dem immer häufiger Erinnerungsfehler auftreten - die er selber aber gar nicht bemerkt.

Es geht in diesem Roman in allen Handlungssträngen darum, inwiefern man verantwortlich ist für seine Vergangenheit und die seiner Vorfahren, und wie sich Entscheidungen unserer Vergangenheit auf Ereignisse auswirken können.

Sonntag, 26. Februar 2017

Sommer der Enttäuschung von Mabel Esther Allan

Buchvogel rezensiert

Mabel Esther Allan: Sommer der Enttäuschung

Die Geschichte über einen Wendepunkt im Familiengefüge der 13jährigen Candy im original 70er-Jahre-Temporalkolorit.

Buchcover von Sommer der Enttäuschung, es zeigt ein gezeichnetes Mädchen, schwarz auf gelb
Wurde 1979 in Deutschland
veröffentlicht und ist damit so
alt wie die Buchvogel-Bloggerin
Roman, 171 Seiten

Woher
cherschrank Ettlingen

Gelesen 
als Buch



Zusammenfassung

Am 18. Hochzeitstag ihrer Eltern wacht die 13-jährige Candy früh auf. Auch ihre Mutter ist schon wach und die beiden gehen spazieren. Die Mutter wirkt verändert, was Candy sehr beunruhigt. Bald schon stellt sich heraus, dass dieser Morgen der Beginn einer tiefen Veränderung in der Familie ist. Denn, so die Mutter später, an diesem Morgen wachte sie auf und war auf einmal wieder der Mensch, der sie war, bevor sie geheiratet hatte. 
Die Familie plant den Sommerurlaub und die Mutter setzt sich durch, was sie sonst nie getan hat: Es soll in die Schweiz in den Urlaub gehen. Während der Vater allerlei Bedenken anbringt, z.B. woher er seine englischen Zeitungen bekommen soll und ob die Leute dort auch englisch sprechen, und sicherlich wird ihm das Klima nicht bekommen, freuen sich Mutter und Töchter sehr auf den Urlaub und auf das Neue, dass sie dort sehen werden. 
Der Urlaub wird zum Wendepunkt für alle.  


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