Freitag, 21. September 2018

[Rezension] Was vom Tage übrig blieb von Kazuo Ishiguro

Hörbuch
Brite (mit japanischem Namen)
plaudert von der britischen Seele

Was vom Tage übrig blieb
Autor:  Kazu Ishiguro
Buch erschienen im Heyne Verlag, November 2016
288 Seiten
Gegenwartsliteratur
ISBN:  978-3453421608
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Originaltitel: The Remains of the Day
Veröffentlicht 1989, gewann den Booker-Prize
Übersetzer: Hermann Stiehl

Hörbuchausgabe
Random House Audio, Dezember 2017
8 Stunden und 51 Minuten
ungekürzte Ausgabe
Sprecher: Gert Heidenreich
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Woher: Rezensionsexemplar vom Bloggerportal. Ich danke sehr herzlich für das Vertrauen!



Zusammenfassung


Stevens, Butler in Darlington Hall, unternimmt im England der 50er Jahre eine Autofahrt durch das Land. Dabei lässt er sein Berufsleben Revue passieren. Ein Ziel seiner Reise ist es, Mrs. Kenton zu besuchen, die früher Haushälterin auf Darlington Hall war.

Mittwoch, 5. September 2018

[Rezension] Hochsensibel geboren - Wie Empfindsamkeit stark machen kann von Prinzessin Märtha Louise und Elisabeth Nordeng

Hochsensibel geboren
welche ist die Prinzessin?

Hochsensibel geboren - Wie Empfindsamkeit stark machen kann
Autor:  Prinzessin Märtha Louise und Elisabeth Nordeng
Buch erschienen im Goldmann Verlag, Juni 2018
285 Seiten
Autobiografischer Ratgeber
ISBN:  978-3442222384
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Originaltitel: Født sensitiv
Übersetzer: Hedwig M. Binder



Woher: Rezensionsexemplar vom Bloggerportal. Ich danke sehr herzlich für das Vertrauen!



Zusammenfassung


Die Prinzessin von Norwegen, Märtha Louise, berichtet, was es bedeutet, hochsensibel zu sein und im Rampenlicht zu stehen. Von ihren Erfahrungen können auch andere Hochsensible profitieren.

Dienstag, 4. September 2018

[Blogparade] Literarische Weltreise - Südamerika

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Petrissa vom Blog Hundertmorgenwald hat hier zu einer Blogparade aufgerufen, 
bei der wir Blogger Bücher vorstellen, die auf dem jeweiligen Kontinent spielen.
Reisezeit für Literaten!



Station 5 ist Südamerika

Diese Bücher sind komplett auf meiner Wunschliste. Erst durch diese Blogparade merkte ich, dass ich noch wenig bis gar nichts von Südamerika gelesen habe. Diese Bücher hier erscheinen mir wert, das zu ändern:

Peru


Isabel Allende: Inés meines Herzens
Ungeduld des Herzens treibt Inés Suárez im 16. Jahrhundert aus ihrer spanischen Heimat auf die gefährliche Reise in die kürzlich entdeckte Neue Welt. Sie gelangt nach Peru und begegnet dort Pedro de Valdivia, einem charismatischen Feldherrn aus dem Heer des Francisco Pizarro. In ihm findet sie die Liebe ihres Lebens. Doch Pedros kriegerischer Ehrgeiz und Inés' Wunsch nach einem uneingeschränkten Leben führen das Liebespaar auf getrennte Wege … (Klappentext)
Mich reizt an diesem Buch die starke Frau, die es wohl tatsächlich gab.


Kolumbien


Das Geräusch der Dinge beim Fallen von Juan Gabriel Vásquez
Der Jura-Professor Antonio Yammara liest in der Zeitung von einem Nilpferd, das aus dem ehemaligen Privatzoo des legendären Drogenkönigs Pablo Escobar entflohen ist. Unmittelbar fühlt er sich in die Zeit zurückversetzt, als der Krieg zwischen Escobars Medellín-Kartell und den Regierungstruppen auf Kolumbiens Straßen eskalierte. Damals musste er hautnah miterleben, wie ein Freund ermordet wurde. Noch Jahre später quälen ihn die Erinnerungen. Bei seinen Nachforschungen über den Mord entdeckt Antonio, wie stark sein eigenes Leben und das seines Freundes von der gewaltsamen Vergangenheit des Landes bestimmt wurden.  Mit leichter Hand verwebt Vásquez die verschiedenen Zeit- und Handlungsebenen seines Romans und nimmt den Leser atemlos von Schauplatz zu Schauplatz mit. Ein großartiges Stück Zeitgeschichte, das uns näher ist, als uns lieb sein kann. Drastisch und emotional, spannend und poetisch. Ein wichtiger Roman! (Klappentext)

 Chile


Ein echter Klassiker, oder? Den Film hab ich schon gesehen, das Buch könnte folgen: Das Geisterhaus von Isabel Allende. Die Geschichte einer chilenischen Familie, in Teilen autobiografisch. Allendes erstes Buch und ein großer Erfolg!


Sonntag, 2. September 2018

[Rückblick] August 2018


Gelesen


Zwei absolute Highlights waren im August für mich dabei:

Wunder von Raquel J. Palacio 


der kleine Auggie mit Astronautenhelm
Wunder - als Hörbuch gelesen
Wunder ist ein ganz anrührendes Buch, Augusts Geschichte ging mir ans Herz. Er kam mit mehreren Syndromen zur Welt, die aus seinem Gesicht "ein Schlachtfeld" machten. Operationen verhalfen ihn z.B. zu einem Kinn, trotzdem ist sein Gesicht weit davon entfernt, normal zu sein. Wie August zu Beginn selbst sagt, er will es nicht beschreiben, "denn was immer ihr euch vorstellt, es ist schlimmer". August fühlt sich selbst eigentlich ganz normal, aber er weiß, dass er nicht normal ist - denn normale Leute bringen andere normale Leute nicht dazu, schreiend wegzurennen.









Scythe 2 - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman

 

Scythe 2
Das soll wohl Scythe Anastasia sein
Citra ist jetzt eine Scythe. Sie nennt sich Scythe Anastasia und lebt als Junior-Scythe bei Scythe Curie. Die warmherzige und weise Scythe ist eine Mischung aus Mutter und Freundin für Anastasia. Anastasia hat sich für eine ganz besondere Art der Nachlese entschieden, die das Scythetum aufwühlt


Wie schon im ersten Teil gibt es einige irre Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Das ganze Buch hab ich fast atemlos gehört, es hat mich irre gefesselt. Die Sprecherstimme vermag eine unglaubliche Atmosphäre zu vermitteln. Die Stimme des Thunderhead wurde mit einem Effekt unterlegt, den ich als eine Art inverses Echo beschreiben möchte, es erzeugt den Eindruck, dass da jemand "aus den Wolken" zu einen spricht, aber etwas roboterhaft - die Essenz des Thunderhead also perfekt eingefangen. Die Stimme klingt sanft, aber hätte noch etwas weiser klingen können.



Nicht überzeugt war ich hingegen von Gut gegen Nordwind, die Liebesgeschichte berührte mich  nicht und auch mit der literarischen Darstellung "Mailverkehr" konnte ich nichts anfangen.


Neuzugänge


Autobiographien zu Hildegard von Bingen und Gabriele Münster, Rezensionsexemplare von Grützner Literaturest, der schreibt:

klug, mutig, stark! Der Verlag Herder präsentiert mit seinen Romanbiografien mutige Frauen. Den Anfang machen die Romanbiografien zu Coco Chanel, Gabriele Münter und Hildegard von Bingen. Erscheinungstermine sind Juli und September.

Wie wurden Coco Chanel, Hildegard von Bingen und Gabriele Münter das, was sie für uns Jahrhunderte, Jahrzehnte später noch immer sind? Die neuen Romanbiografien aus dem Verlag Herder erzählen ihre Geschichten und sollen als Teil der Themenwelt „Mutige Frauen“ dazu anregen, diese inspirierenden Frauen kennenzulernen, welche die Welt verändert und emanzipiert haben
Hildegard von Bingen hab ich schon hier rezensiert.

 
zwei Autobiographien
Bingen und Münter

Außerdem hab ich noch dieses Hörbuch angefordert. Es geht um einen Butler, der eine Reise durch England unternimmt - und dabei auch eine Reise in die Vergangenheit und in uneingestandene Sehnsüchte.





Erweitertes Bewertungssystem


Einige von euch waren über meine vergebenen Sternchen irritiert, die für sie nicht zu meiner geschriebenen Bewertung passten. Damit es nicht mehr zu Irritationen kommt, werde ich in Zukunft in Klartext hinter die Sternchen schreiben, was es bedeutet. Dabei gibt es folgende Abstufungen:
  • ⭐ Abbruch / Ganz mies
  • ⭐⭐ Buch mit größeren Schwächen
  • ⭐⭐⭐ Buch mit (kleinen) Schwächen
  • ⭐⭐⭐⭐ Gutes Buch (Standardbewertung)
  • ⭐⭐⭐⭐⭐  Sehr gutes, bzw. herausragendes Buch
Wie findet ihr das neue System? Überzeugt es euch oder doch eher nicht?


Sonntag, 26. August 2018

[Rezension] Mehr als Ja und Amen - Doch, wir können die Welt verbessern von Margot Käßmann

das Cover zeigt Frau Käßmann, sie lächelt
Käßmann ist ein Tausendsassa

biografischer Ratgeber, 272 Seiten
adeo, April 2013
Genre: Ratgeber, religiöser Erfahrungsbericht
ISBN:  978-3942208772
hier das Buch bei Amazon


Woher: Aus dem Bücherschrank Bad Herrenalb



So fängt es an

Im Anschluss an den Kirchentag in Dresden war ich am 19. Juni 2011 in die Talkshow "Anne Will" eingeladen; das Thema war "Gutmenschen". Ich habe die Einladung angenommen, weil mich schon lange beschäftigt, dass Begriffe wie "Gutmenschen" und "Weltverbesserer" so abschätzig verwendet werden. Ja, sollen wir denn alle "Bösmenschen" und "Weltverschlechterer" werden oder neudeutsch: Realisten?


Zusammenfassung


Margot Käßmann legt in diesem Buch in 10 Kapiteln dar, wie der Christ in der modernen Welt handeln kann und soll. Nur "Ja und Amen" sagen und zu sagen, dass einem als Christ die Welt außerhalb der Kirche nichts angeht, das sei nicht genug. Man müsse Präsenz zeigen in dieser Welt und zu seinen Überzeugungen stehen.


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