Freitag, 20. Juli 2018

[#WritingFriday] Weltraum oder Zukunft

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Weltraum oder Zukunft?


Schreibaufgabe: Du hast die Möglichkeit für einen Tag ins Weltall zu fliegen oder 300 Jahre in die Zukunft zu reisen. Welche Wahl triffst du?  Erzähle wieso du dich so entschieden hast.


"Mir ist so langweilig", sagte Kudo und seufzte.
"Und mir erst", ergänzte ihr Bruder Ludo und seufzte auch.

Es war einer dieser typischen sternenklaren Sternschnuppennächten, in denen ihre Eltern und überhaupt die ganze Sippe der Wünschelalben sehr beschäftigt war. Die Zwillinge Kudo und Ludo waren sich selber überlassen worden. Zunächst hatten die beiden noch sehr brav ihre Hausaufgaben gemacht (einen Aufsatz zum Thema: Die geheimen Wünsche südafrikanischer Kinder), dann mit dem Geschirr ihrer Eltern Teleportierhürdenlauf geübt (danach konnten sie gleich noch den Ixe-Fixe-Zauberspruch üben und das Geschirr wieder heile machen; auch wenn es Kudo nicht ganz so gelungen war und Ludo sich über die noch immer erkennbaren Bruchkanten lustig gemacht hatte). Eine Partie Sternenball zwischen den Jupitermonden hatten sie zusammen mit den Nachbarskindern auch schon gespielt. Aber die waren mittlerweile von älteren Geschwistern nach Hause geholt worden. Kudo und Ludo hingen gelangweilt in den Saturnringen und schlugen mit den Flügeln, es war einfach nur langweilig.

"Lass uns doch auch einfach auf die Erde gehen und schauen, ob wir jemand einen Wunsch erfüllen können", schlug Ludo vor. Natürlich war das für die beiden kleinen Wünschelalben ohne Aufsicht noch streng verboten, aber gerade dieses Verbot reizte die beiden.
"Hmm", macht Kudo, "alle konzentrieren sich ja heute auf Russland und Japan, weil da die Sternschnuppen niedergehen, dann lass uns doch irgendwo in Europa was machen."
"Und welchen Wunsch sollen wir erfüllen? Ich will aber nix so langweiliges machen."
"Ja, lass uns einfach mal gucken."

Kudo und Ludo eilten nach Hause und holten das Wünschoskop hervor. Ludo gab "Europa, Kind bis 14 Jahre" als Suchparameter ein (denn Erwachsenenwünsche wurden nur von erwachsenen Wünschelalben erfüllt, aus sehr nachvollziehbaren Gründen).

"Dreh du!", forderte Ludo auf und seine Schwester versetzte das Wünschoskop beherzt in Schwingung. Das Wünschoskop wählte nun zufällig eine Person aus.
"Beat, 13 Jahre, aus der Schweiz", las Kudo vor und die Zwillinge betrachten das Bild eines großgewachsenen Jungen mit dunklen Locken und einer Brille mit dunklen Rändern. "Mag Eislaufen, Katzen und Pherry-Rodan-Romane.", las Kudo weiter vor.
"Was fürn Ding?", fragte Ludo und Kudo rief die entsprechenden Informationen auf.
"Hmm, das ist eine Geschichte, die in der Zukunft im Weltall spielt und -"
"Ich habs!", unterbrach Ludo sie und kicherte.
"Was hast du?"
"Eine Idee! Das wird lustig! Wir stellen Beat vor die Wahl - er darf einen Tag im Weltall verbringen oder 300 Jahre in die Zukunft reisen."
"Das wird aber schwierig mit der Erfüllung, bist du sicher, dass wir das schaffen?"
"Ach, das wird schon werden, komm."
Kudo lies sich meistens von den Einfällen ihres Bruders mitziehen und so machten sich die beiden auf in die Schweiz.

Beat wohnte ländlich. Das Haus seines Vaters und seiner zweiten Mutter lag an einem Hang. Vor dem Haus war eine Obstwiese. Beat lehnte an einem Obstbaum im Schatten und las. Neben sich hatte er eine Schüßel mit frischen Himbeeren und Brombeeren.

Kudo und Ludo hatten sich in einem der Obstbäume versteckt und beobachteten Haus und Bub.

"Da ist er, Ludo", sagte Kudo.
"Ja - ein echter Nerd. Sitzt im Schatten und liest, dabei ist es so ein schöner Sonnentag."
"Wir sollten es nieseln lassen, damit er reingeht - hier sind wir zu auffällig."
"Stimmt. Ich mach das, warte", Ludo runzelte angestrengt die Stirn. Ein frischer Wind kam auf und brachte einen leichten Nieselregen mit sich. Der Junge unter dem Baum schaute verwundert auf und packte tatsächlich seine Sachen zusammen und ging ins Haus.
"Ach, wir Pfeifen - in welchem Zimmer wohnt er denn überhaupt?"
"Keine Ahnung, müssen wir wohl austesten."
"Fangen wir oben an - die Kinderzimmer sind meistens im Obergeschoß."

Kudo und Ludo mussten nicht lange suchen, da hatten sie Beats Zimmer gefunden und flogen zu ihm ins Zimmer. Jetzt würde es spannend werden. Nun bloss nichts falsch machen und die richtigen Worte finden!

"Hey, Beat", sprach Kudo ihn betont cool an. "Was geht?"
"Was geht? Spinnst du?", zischte Ludo ihr zu und Kudo zischte zurück: "Das ist hier die Jugendsprache. Na, glaub ich zumindest."
Beat blickte sie nur mit großen Augen an und ließ langsam sein Buch sinken.
"Äh - hi. Du bist also der Beat, ja?"
"Ja. Äh - hallo." Die Verwunderung stand Beat ins Gesicht geschrieben. Das war der Teil, der Kudo und Ludo am meisten Spaß machte. Leider schrie Beat nicht wie manche der Kinder, bei denen die beiden Wünschelalben gewesen waren, das war immer total lustig gewesen.
Ludo genoß die Situation: "Also, Beat, das ist so, meine Schwester und ich, wir sind Wünschelalben -". Ludo machte eine Kunstpause, um Beat Gelegenheit zu geben, nachzufragen.
"Aha", machte Beat auch tatsächlich und schob die Brille mit dem Zeigefinger höher auf die Nase, "und wie heißt ihr? Nachdem ihr schon wißt, wer ich bin."
Ludo war aus dem Konzept gebracht. Normalerweise fragen die Kinder zunächst, was Wünschelalben sind. "Ich heiße Ludo, meine Schwester Kudo."
"Ludo und Kudo? Was sind denn das für Namen", lachte Beat, "die hab ich ja noch nie gehört."
"Und du bist ein Experte in Wünschelalbennamen?", giftete Kudo ihn an. Sich über ihre Namen lustig zu machen, das ging ja mal gar nicht.
"Entschuldigung - das sind tatsächlich die ersten Wünschelalbennamen, die ich höre."
"Eigentlich heißen wir Kudoina und Ludovig, aber alle sagen eben Kudo und Ludo", versuchte Ludo die Situation zu beruhigen, während Kudo die Fäuste in die Hüfte gestemmt hatte und Beat weiterhin anfunkelte.
"Ach so", murmelte Beat in einem Tonfall, der klar machte, dass er auch "Kudoina" und "Ludovig" für reichlich seltsame Namen hielt, aber das Thema nun nicht weiter vertiefen wollte.
"Jedenfalls, wie gesagt, wir sind WÜNSCHELALBEN", fauchte Kudo, "vielleichst fragst du dich mal, was das heißt?"
"Ja, was heißt denn das?" echote Beat brav. Kudo wirkte etwas besänftigt. Ludo seufzte innerlich. Irgendwie ging diese Mission grad reichlich schief. Und souverän wirkten sie auch nicht.

"Wir erfüllen die Wünsche der Menschenkinder!", proklamierte Kudo feierlich.
"Warum nur für Kinder?", fragte Beat.
'Dieser Nerd muss es aber auch ganz genau wissen', seufzte Ludo innerlich und sagte: "Weil wir ja selber auch noch Kinder sind."
"Ah, ja, das macht Sinn!", freute sich Beat.
"Nun gut, jedenfalls sind wir hier, um dir einen Wunsch zu erfüllen", sagte Kudo, "aber nicht irgendeinen, nein, du kannst nämlich wählen!" Sie grinste. "Willst du einen Tag im Weltraum verbringen oder 300 Jahre in der Zukunft?"
"Hmm." Beat überlegte. "Ich weiß nicht so richtig - wäre ich denn auch einen Tag lang in der Zukunft oder müsste dann dort bleiben?"
"Es gibt immer um einen Tag. Verbringe ihn im Weltraum oder in der Zukunft!"
"Und kann ich mir aussuchen, wo ich in der Zukunft bin?"
Kudo und Ludo schauten sich an. Mit diesen Detailfragen hatten sie sich gar nicht beschäftigt. Ludo bekam immer mehr das Gefühl, dass sie nicht mehr Herren der Lage waren.
"Ja, ich denke, du kannst es dir aussuchen", sagte er langsam.
"Aha", triumphierte Beat, "dann möchte ich in den Weltraum in der Zukunft."
Kudo verdrehte die Augen. "Nein nein nein, so war das nicht gedacht, du sollst dich entscheiden und nicht beides wählen!"
"Aber ihr habt doch grad gesagt -"
"Dann sagen wir jetzt eben anders. WIR bestimmen, wo du hinkommst."
Ludo nickte: "Ja, und wir sagen, der Ort in der Zukunft ist genau HIER!"
"Ändert ihr immer so oft eure Meinung?" Beat wirkte beleidigt, aber Kudo und Ludo gingen gar nich darauf ein, so dass er weiter überlegte.
"Also - das heißt aber auch, dass es diesen Ort in 300 Jahren noch gibt. Spannend. Was mag wohl dort sein? Ob das Haus noch steht? Ich muss mal rechnen, ein Haus, das 1700 erbaut wurde, das steht ja nur in den seltensten Fällen noch. In den 300 Jahren muss man dieses Haus bestimmt öfters renovieren und so. Der Standard im Jahr 2300 ist sicherlich ganz anders wie heute. Vielleicht haben wir intelligente Wände und Fenster, die sich selbstständig verdunkeln. Ja, oh, das wäre total spannend! Vielleicht würde ich dann sogar meinen Urururenkel treffen."
"Scheiße", flüsterte Ludo zu Kudo, "wir haben die temporale Integrität nicht bedacht, er kann doch nicht seinen Urururenkel treffen!"
"Verdammt, stimmt ... wir müssen gucken, dass er sich für den Weltraum entscheidet."
"Andererseits -", sagte Beat, "wäre der Weltraum auch nicht schlecht. Einmal die Erde von oben sehen. Wäre ich dann in einem Raumschiff oder einer Raumstation oder setzt ihr mich in einem Raumanzug in den freien All? Und ich wäre doch in der Nähe der Erde? Der Weltraum ist schließlich groß."
"Naja ...", zögerte Ludo und blickte hilfesuchend zu seiner Schwester.
"Warum musst du alle so genau wissen?", blaffte diese Beat an.
"Entschuldige mal, ich brauch doch Fakten, um mich entscheiden zu können."
"Fakten, Fakten!" Kudo warf hilflos die Arme in die Luft und sagte dann: "Es würde ja wohl aufallen, wenn auf einmal ein Raumschiff im Orbit wäre. Also bist du in einem Raumanzug, das ist ja wohl logisch!"
"Ja, aber, da würde ich doch auch auffallen, würde mich nicht irgendjemand von der Erde aus orten können?"
"Jaaaa - dann also nicht die Erde, du bist sonstwo im Sonnensystem, du bist im Orbit um Neptun."
"Oh, das ist spannend, das ist mein Lieblingsplanet! Ja, in dem Fall wähle ich wohl Neptun!"
"Heureka!", sagten Kudo und Ludo gleichzeitig.

Da hörten sie von hinten eine Stimme: "Kudoina! Ludovig! Was soll das hier? Erklärt euch"
Ihre Eltern und ihr Onkel schwebten mit finsteren Mienen hinter ihnen.
"Hallo!", sagte Beat fröhlich.
"Verdammt - wie lang seid ihr denn schon da?"
"Ne ganze Weile", warf Beat.
"Warum sagst du denn nichts?"
Beat zuckte mit den Schultern. "Zwei Wünschelalben oder fünf, was macht das für nen Unterschied? Komm ich nun zum Neptun?"
"Ja, es ist dir ja versprochen worden". Kudos und Ludos Mama lächelte ihn freundlich an. "Ich übernehme das."
"Und ich übernehme diesen beiden Übeltäter hier. Wünscheln aussprechen ohne Erlaubnis und ohne Begleitung und dann noch in dieser Art und Weise, ihr steckt in großen Schwierigkeiten." Der Vater von Kudo und Ludo wirkte nicht sehr erfreut und der Onkel warf ein: "Einfach nur unprofessionell und peinlich, euer Auftritt hier."
Kudo und Ludo ließen die Köpfe hängen.
"Ich fand es eigentlich ganz schön", ließ sich da Beat vernehmen. "Die beiden sind richtig unterhaltsam und sie haben mir einen großen Traum erfüllt. Wenn ich mir noch was wünschen kann, dann, dass ihr sie nicht so hart bestraft."
"Wir werden sehen", sagte der Vater, wirkte aber schon etwas besänftigt. "So, kommt jetzt."

Während Vater und Onkel mit Kudo und Ludo davonflogen, winkte Beat ihnen glücklich zu. Die Mission war zwar nicht ganz so gelaufen, wie die beiden kleinen Wünschelalben sich das so vorgestellt hatten - und lustig war es ganz sicher nicht gewesen - aber immerhin hatten sie ein Menschenkind glücklich gemacht.
"Ihr habt noch sooo viel zu lernen!" sagte der Onkel und musste dann doch lachen.


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Ich hab mich diesmal etwas davontreiben lassen von der Schreibaufgabe...

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Über den #WritingFriday:  Elizzy von Readbooksandfallinlove hat ihn ins Leben gerufen, um das kreative Schreiben zu fördern. Jeden Monat gibt es verschiedene Themen, aus denen man wählen kann. Eine Geschichte, ein paar Zeilen, ein Gedicht, ausgedacht oder selbst erlebt -  alles ist möglich.

Die Themen für den Juli

  • Dein Schreibtisch erzählt aus seinem Alltag.
  • Schreibe eine Story, bei der folgende Wörter irgendwo darin auftauchen:
    Sonnenschein / ungeduldig / Kunststück / Raupe / Sommergewitter
  • Erstelle eine Pro und Contra Liste zum Thema:
    im Buchladen einkaufen vs. Bücher in Bibliothek ausleihen. Welche Seite gewinnt?
  • Du hast die Möglichkeit für einen Tag ins Weltall zu fliegen oder 300 Jahre in die Zukunft zu reisen. Welche Wahl triffst du?  Erzähle wieso du dich so entschieden hast.
  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Er konnte tatsächlich fliegen!“ endet.

Dienstag, 17. Juli 2018

[Rezension] Gärten lesen - Gartenarchitektur erkennen und verstehen - von Lorraine Harrison

Gartenbuch auf dem Balkon des Buchvogels


Gärten lesen - Gartenarchitektur erkennen und verstehen
Autor: Lorraine Harrison
Illustriertes Sachbuch, 255 Seiten
Haupt-Verlag, 2013
Original: How to read gardens. A crash course in garden appreciation
Übersetzer: Stefan Leppert
ISBN: 978-3258077611
Affiliate Link zu Amazon

Woher: Selbst gekauft, da ich Gärten gerne besuche und das Buch total ansprechend fand


So fängt es an


Gartenbesuche sind sehr beliebt, aber wie viele von uns verstehen wirklich das, was wir in einem Garten sehen.


Zusammenfassung


Gärten lesen ist ein bebildeter Schnellkurs in Gartengestaltung. Das Ziel ist, dass der Gartenbesucher mit wacheren Augen durch den Garten geht und die Elemente besser einordnen kann. So soll der Genuss des Gartenbesuches erhöht werden. Folgendes wird dem Leser nähergebracht:
  1. Gartentypen
  2. Gartenstile
  3. Bäume
  4. Blumen und Gehölze
  5. Landschaftselemente
  6. Gartengebäude
  7. Gartenelemente

Montag, 16. Juli 2018

[Rezension] Mutter Courage und ihre Kinder von Bertold Brecht

Mutter Courage und ihre Kinder
schmucklose Ausgabe in Blau

Mutter Courage und ihre Kinder
Autor: Bertolt Brecht
Roman, Klassiker
Ausgabe in edition suhrkamp,1963
Original geschrieben 1938/1939

Woher: Geschenkt bekommen, alte Schullektüre



Zusammenfassung


Mutter Courage zieht mit ihren drei großen Kindern in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges als Händlerin dem Tross hinterher.

Für mich geht es in diesem Klassiker um den Überlebenskampf im Krieg, wie sich der Krieg für den Menschen darstellt.


Sonntag, 15. Juli 2018

[Blogparade] Literarische Weltreise - Europa

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Petrissa vom Blog Hundertmorgenwald hat hier zu einer Blogparade aufgerufen, 
bei der wir Blogger Bücher vorstellen, die auf dem jeweiligen Kontinent spielen.
Reisezeit für Literaten!



Station 1 ist Europa, hier findet ihr alle Tipps zu Europa, und nun folgen meine.
Ich hab versucht, Bücher zu finden, die nicht nur in dem Land spielen,
sondern es entweder vorstellen oder die besondere Mentalität des Landes widerspiegeln.


Schweden


Bücher, die in Schweden spielen, mag ich total. Die schwedische Mentalität und so ein spezifischer Schreibstil kommt in diesen Büchern gut zur Geltung:

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson ist für mich so ein Buch.

Auch die Bücher von Hakan Nesser, z.B. Eine ganz andere Geschichte oder In Liebe, Agnes und die Krimis um Kommissar Wallander, sicherlich vielen bekannt, spiegeln für mich eine schwedische Mentalität wieder.
In Liebe, Agnes
Vielleicht nicht ganz der klassische Krimi, denn es gibt noch gar keinen Mord. Stattdessen wird einer geplant, von zwei Frauen, die einstmals beste Freundinnen waren. Doch wollen beide wirklich das gleiche? Eine Erzählung des Schweden Håkan Nesser, die zwar kurz ist, aber es in sich hat.

das Cover des Romans zeigt ein blaues Haus; markant ist der Autor in großer gelber Schrift gesetzt
Blau und Gelb, wie
die schwedische Flagge


Dänemark


Hier stelle ich euch ein Buch vor, das auf meinem Wunschzettel ist. Wenn man an Dänemark denkt, dann denkt man an Hygge, sowohl an das Lebensgefühl als auch die Einrichtung. Es ist ein Gefühl, dass meine Familie immer hat, wenn wir in Dänemark urlauben.

Freitag, 13. Juli 2018

[#WritingFriday] Mein Schreibtisch erzählt

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Danielas Schreibtisch erzählt


Schreibaufgabe: Dein Schreibtisch erzählt aus seinem Alltag.


Huhu, ich bin es, ich - Danielas Schreibtisch. Hört man mich gut, ja? Hach, ich bin das ja gar nicht gewöhnt, so im Mittelpunkt zu stehen. Meine Aufgabe war bisher nur, ein Schreibtisch zu sein, ein guter Schreibtisch und das bin ich schon seit 1990, ungefähr seit Daniela von ihrem alten Kinderzimmer in das größere Zimmer unters Dach gezogen ist und schon auf dem Gymnasium war. Ich habe gehört, dass sie zuvor ihre Hausaufgaben am Wohnzimmertisch bei ihrer Oma gemacht hat, aber das geht mich nichts an, das ist ihre Vergangenheit.
Klar, auch ich hatte eine Vergangenheit, ich war schon zuvor ein Schreibtisch bei Klaus. Und Klaus, das ist ein Kumpel von Jürgen. Und Jürgen, das ist Danielas Papa. Und über diese Verbindung zog ich also bei Daniela ein.

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