Liebenswerter Genetik-Nerd mit Aspergersyndrom trifft auf chaotisch verschrobene Barfrau, die ihren Vater sucht.
Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.
Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.
Persönlicher Eindruck
Der anerkannte Professor für Genetik, Don Tillmann, ist ein Nerd mit Asperger-Syndrom. Oder, wie er es ausdrückt, sein Gehirn ist anders konfiguriert. Soziale Beziehungen sind schwierig für ihn und er führt sein Leben nach einem strikten Terminplaner inklusive Standard-Mahlzeitenmodell. Für seine Suche nach einer weiblichen Lebenspartnerin, dem "Projekt Ehefrau", entwirft er einen 16-seitigen Fragebogen, um ungeeignete Kandidatinnen rasch zu eliminieren.
Doch dann tritt Rosie in sein Leben, die augenscheinlich völlig ungeeignet ist: Sie raucht, hat anstrengende Essgewohnheiten (kein Fleisch, aber nachhaltig produzierter Fisch und Meeresfrüchte sind okay), kommt immer zu spät und ist sehr spontan. Rosi ist "verkorkst", so sagt sie selber, und auf der Suche nach ihrem biologischen Vater. Don bietet seine Hilfe an, ohne genau ergründen zu können, warum er helfen möchte.




