Freitag, 9. Oktober 2020

[Rezension] Das perfekte Leben meiner Schwester von Sophie Edenberg

 


 "Als die neunzehnjährige Emma herausfindet, dass sie adoptiert wurde und in Wahrheit die uneheliche Tochter des vermögenden Wieners Ferdinand Lauderthal ist, regen sich Hoffnung und Zuversicht in ihr. Endlich sieht sie einen Ausweg aus ihrem unglücklichen Leben. Doch ihre Erwartungen werden enttäuscht. Während ihre gleichaltrige Halbschwester Céline das Leben ihrer Träume führt, will ihr Vater nichts von ihr wissen. Voller Eifersucht beschließt Emma, die beiden büßen zu lassen. Als vermeintliche Studienkollegin von Céline dringt sie in deren Leben ein und stellt dieses gehörig auf den Kopf.

Doch schon bald muss Emma feststellen, dass nichts ist, wie es zunächst den Anschein hatte und sie sich in ihrer Halbschwester getäuscht hat. Hin und hergerissen zwischen ihrer wachsenden Zuneigung zu Céline und ihren Rachefantasien wird sie in einen Strudel aus Familienintrigen verstrickt, die ihr Verständnis von Gerechtigkeit auf eine harte Probe stellen. Denn alles im Leben hat seinen Preis ...


Dieser Roman enthält Szenen, die für sensible Menschen belastend sein könnten."


Bei diesem Roman fällt es mir sehr schwer, zu einer abschließenden Bewertung zu kommen, daher versuche ich meine Gedanken folgend zu ordnen: 


Positiv: 

  • absoluter Lesespaß, durch die Geschichte bin ich nur so durch geflogen
  • die Themen sind absolut meines; familienbasierte Geschichte
  • die Beweggründe und Gedanken der Protagonisten sind nicht schwarz-weiß, sondern indifferent
  • keiner der Protas gibt sich auf

 

Negativ:

  •  beim Lesen hatte ich den Eindruck, eine etwas längere Geschichte aus einem Romanheft wie "Mein Geständnis" zu lesen; und auch nach längerem Nachdenken weiß ich nicht genau, woher ich diesen Eindruck habe. Vielleicht liegt es generell am Schreibstil, an den Geschehnissen an sich, evtl. am Tempo oder auch der Art, wie manche Charaktere dargestellt werden, z.B. fand ich Ferdinand wirklich sehr typisch, hat mich sehr an "Mein Geständnis" erinnert. 

 

Wie gesagt, ich mochte die Geschichte total und hab das Lesen genossen, aber dieses Gefühl, ein "Romanheft" zu lesen wollte sich einfach nicht wegbewegen und hat mich ständig irritiert. Ging es jemanden noch so? 

 


Lesen oder nicht?


Unterhaltsam. Subjektive drei Sterne, wegen Irritation (s.o.) ⭐⭐⭐(⭐)



Bibliographische Informationen

Das perfekte Leben meiner Schwester

Sophie Edenberg

ASIN B08B57M3RM

September 2020
397 Seiten

Rezensionsexemplar von der Autorin persönlich im Tausch gegen meine ehrliche Meinung

1 Kommentar:

  1. Hallo liebe Daniela,
    familienbasierte Geschichten mag ich echt gerne, lese sie im Moment aber eher weniger. Grundsätzlich finde ich die Handlung echt interessant. Vielleicht schaue ich es mir mal genauer an. Deine Sätze bei dem Punkt „Negativ“ haben mich zum Nachdenken gebracht.
    Dir wünsche ich noch ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Emily von Mein Schreibtagebuch

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