Dienstag, 9. März 2021

Tango in der Dunkelheit von Sonja Bethke-Jehle

 "Tango in der Dunkelheit - Wie eine Sehende einen blinden das Tanzen beibringt" ist ein kleiner, feiner und seit geradliniger Roman über den blinden Felix, der Tanzen lernt. Die Besonderheit: die ganze Geschichte wird aus der Sicht von Felix erzählt, so, wie er die Welt eben wahrnimmt, über Raumgefühl, Tasten und Hören, aber nicht über das Sehen. In dieser Form hab ich das noch nie gelesen, es ist sehr überzeugend. Ich bin sicher, dass es für viele Leser Aha-Erlebnisse geben wird. (Für mich nicht so, da in unserer Klassenstufe eine blinde Schülerin war, war es für uns Mitschüler nichts besonderes.)


Zum Inhalt: Felix und seine Schwester Fiona wollen tanzen lernen, da ihre kleine Schwester Flavia heiratet. Die Eltern sind verstorben und so wollen sie diese beim Eröffnungstanz vertreten. Fiona bittet Freunde, Lars und Lena, um Hilfe. Denn es gibt noch eine Schwierigkeit, Felix ist blind. Wie bringt man einem Blinden das Tanzen bei? Lars gibt sich alle Mühe, doch die unsensible Lena ist erstmal genervt..


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Der Roman ist mit 241 Seiten nicht allzulang und liest sich sehr flüssig, mir hat er sehr Spaß gemacht. Die einzelnen Kapitel widmen sich immer einem speziellen Tanz oder dem, was der Tanz ausmacht.

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