Freitag, 20. September 2019

[Rezension] Schluss. Mit. Plastik von Martin Dorey

Umweltfreundlicher Print informiert über Maßnahmen gegen den Plastikwahn.
2-Minuten-Lösungen gegen den Plastikwahn.

Ein bisschen die Welt retten - und das in zwei Minuten. In einer immer unübersichtlicher werdenden Flut aus Plastik liefert dieses kleine Buch klare Informationen und schnell umsetzbare Tipps für leerere Mülleimer und ein leichteres Gewissen.

Persönlicher Eindruck



Dieses Buch habe ich nun schon länger hier rumliegen und ganz vergessen, es zu rezensieren. Dabei hat es mich sehr inspiriert, ich habe einige der Tipps schon konkret umgesetzt. Es ist für mich ein Buch mit Nachschlagecharakter, immer mal wieder nehme ich mir ein anderes Kapitel vor und überlege, ob ich noch mehr umsetzen kann.

Ich habe es mir gekauft, weil mich das viele Plastik in unserer Umgebung langsam nur noch anekelt. Alles mögliche wird in Plastik verkauft, Wegwerfartikel und Obst. Dazu die Nachrichten über den gewaltigen Müllstrudel im Ozean und Mikroplastik in unseren Körpern (!!!).




Der Autor informiert immer kurz und knapp über einen besonders kritischen Bereich, den man als Normalmensch beeinflußen kann und gibt dann Tipps für Alternativen. Sein Ausgangspunkt waren Strandspaziergänge und die Unmenge an Plastik, die sich selbst an Stränden unbewohnter Inseln findet. Das allermeiste, was sich dort einfindet sind übrigens Flaschendeckel und Flaschen. Mehr Deckel wie Flaschen, denn die Deckel schwimmen immer und einige der Flaschen dafür unter. Der Gedanke, wieviel Plastikflaschen schon auf den Grund des Ozeans liegen, ist betrüblich.

Auch weit verbreitet sind so banale Dinge wie Wattestäbchen. Als ich das gelesen habe, habe ich mich so vor mich selber geschämt. Ich benutzte Wattestäbchen bisher ohne großes Nachdenken. Einmal die Ohren geputzt und weggeschmissen - und noch tausende von Jahren liegen die Dinger in der Landschaft herum. Ich habe mir nun Bambuswattestäbchen besorgt, die zerfallen werden und muss mir nur noch überlegen, was ich mit den Plastikwattestäbchen tue, die ich schon habe.

Genauso bin ich auf Bambuszahnbürsten umgestiegen und benutze festes Shampoo. Vielleicht kann ich noch mehr der Tipps umsetzen. Auf jeden Fall ein guter und umsetzbarer Weg in ein plastikreduziertes Leben.

Buchvogel lebt plastikfrei
#Werbung, da Markensichtbarkeit
Festes Shampoo, Bambuszahnbürsten und -wattestäbchen



Lesen oder nicht?


Konkrete Tipps in kurzen 2-Minuten-Kapiteln; dieses Buch animiert dazu, etwas zu tun.  ⭐⭐⭐⭐⭐


Andere Meinungen


Bibliographische Daten


Titel: Schluss. Mit. Plastik
Untertitel: Was du konkret tun kannst, um den Wahnsinn zu stoppen – 30 Zwei-Minuten-Lösungen
Autor: Christine Gitter

Ausgabe: Print
Seitenzahl: 160
Verlag: Heyne
Mai 2019
ISBN-13: 978-3453605091
Affiliate-Link zu Amazon
 
Originaltitel: No. More. Plastic
Übersetzer: Martin Bauer



Kommentare:

  1. Liebe Daniela

    Vielen Dank für den Buchtipp, ich werde mir das Buch auf jeden Fall einmal näher ansehen.

    Plastik vermeiden wir auch schon länger und es gibt Bereiche, in denen das schon ganz gut klappt und andere Bereiche, in denen es schwieriger ist. Aber es geht ja auch darum, sich generell Gedanken zum Konsum und auch zur Entsorgung zu machen und so diverse Lebensbereiche Schritt für Schritt zu verbessern.

    Alles Liebe an dich
    Livia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Livia,

      genau, der erste Schritt ist erstmal, zu sehen, was uns alles an Plastik umgibt und wo es einfach unnötig ist. Bei Medikamenten, da find ich es okay. Aber so Dinge wie Zahnbürsten oder Wattestäbchen, ich hab es einfach nicht gesehen, nciht wahrgenommen. Shampoo hab ich schon vor ca. 3 Monaten ersetzt, jetzt eben Wattestäbchen und Zahnbürsten, und ich überlege gerade, welche Form von Zahnseide am Besten ist.
      Schwer ist es, wenn es wenig Alternativen gibt zum Plastik. In die ganz normalen Supermärkte müsste die Alternative immer gleich dabei sein. Wir haben hier z.B. nicht in jedem Supermarkt Joghurt in Glasverpackung. Und es gibt sogar einen Biohof im Ort, der Joghurt herstellt, aber in Papp-Plastik verkauft. Was ist da jetzt die bessere Wahl?

      LG
      Daniela

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