Donnerstag, 8. November 2018

[Blogtour Syrien] Sprache und Integration und ein Interview mit Annette Weber von K.L.A.R. reality

Syrien


Sprache und Integration


Es klingt wie eine Binsenweisheit, dass das Erlernen der Landessprache wesentlich zu einer gelungenen Integration beiträgt. Was bedeutet Integration hier? Dass sich derjenige, der in ein anderes Land zieht, mit den Einheimischen unterhalten kann, mit Ärzten, Verkäufern, den Nachbarn oder dem Amt. Dass er oder sie den Nachrichten folgen kann. Auch für eine Arbeit ist es meist unerlässlich, Deutsch zu können - hippe IT-Firmen, die nur noch Englisch sprechen mal ausgenommen. Ohne Deutsch zu können, wird sich ein Einwanderer immer als Außenseiter fühlen.



Ich will aus Erfahrung berichten. Es gab Schwedenurlaube, die in drei Phasen meiner Schwedischkompetenzen fielen:
  • ich konnte gar kein Schwedisch,
  • ich konnte etwas Schwedisch,
  • ich konnte sehr gut Schwedisch

Der Unterschied war erhellend. Ohne ein Wort Schwedisch zu verstehen, war ich bei der Kommunikation auf Englisch angewiesen, eine Sprache, die für beide eine Fremdsprache war. Beschriftungen, Schilder, Zeitungen - alles so in etwa verständlich durch den gemeinsamen Sprachenstamm als germanische Sprachen. Ich stand bei Unterhaltungen etc außen vor.

Dann konnte ich ein bisschen Schwedisch. Ich verstand bei Unterhaltungen etwas, es kam mir aber auch vieles rätselhaft vor und meine Gesprächspartner sprachen mich nach kurzer Zeit wieder auf Englisch an, was sehr frustrierend war. Aber ich bekam schon einen besseren Einblick in die schwedische Kultur.

Und nun der letzte Urlaub, ein Unterschied wie Tag und Nacht! Ich hab lange, auch intensive Gespräche geführt. Meine Gesprächspartner haben sich mir in einer Weise geöffnet, die ich vorher nicht hatte. Sie waren offen, für schwedische Verhältnisse sehr herzlich. Wir haben uns auf einer ganz anderen Ebene unterhalten. Ich hab viel verstanden, sowohl intellektuell als auch auf dieser anderen Ebene, auf der wir (kulturelle) Werte und Einstellungen teilen. Natürlich war ich immer noch der Tourist, der Ausländer, aber es war eine ganz andere Ebene.

Da hab ich erst wirklich begriffen, auch wenn ich es vorher schon wusste, wie essentiell es ist, die Landessprache zu sprechen.


In dieser Blogtour geht es um Geflüchtete aus Syrien. Syrisch oder Syriakisch ist eine semitische Sprache, genauer gesagt eine aramäische. Sie ist allerdings nicht Amtssprache, sondern wird von den syrischen Christen gesprochen. Amtssprache Syriens ist das Hocharabische. Die große Mehrheit beherrscht das Hocharabische, Umgangssprache ist aber das syrische Arabisch.

Neben dem syrischen Arabisch gibt es noch Minderheitensprachen wie eben Syrisch, Westarmenisch, Kurdisch etc. Es gibt ein eigenes syrisches Alphabet und ein arabisches Alphabet (interessanterweise leiten sich beide von der aramäischen Schrift ab).

Englisch als Fremdsprache ist verbreitet, 92% der Schüler lernen Englisch, die übrigen Französisch. Das Alphabet, mit dem wir Deutsch schreiben, muss also nicht gesondert gelernt werden, zumindest wenn man die Schüler betrachtet. Auch vermute ich, dass es hilfreich ist, wenn man schon Englisch spricht, da sowohl Englisch als auch Deutsch germanische Sprachen sind; diese Verwandtschaft könnte beim Sprachenlernen helfen. Generell hilft Mehrsprachigkeit dabei, eine neue Sprache

Soweit zu den theoretischen Voraussetzungen. Wie sieht das praktisch aus, wie gelingt den syrischen Flüchtlingen das Deutschlernen?


Bei Recherchen über Erfahrungsberichte von Deutschlehrenden habe ich folgende Probleme mitgenommen (die sich sehr faszinierend fand):

  • das Deutsche unterscheidet zwischen langen und kurzen Vokalen - Hütte und Hüte z.B., das gibt es nicht in allen Sprachen
  • unsere Fälle, die jeweils spezielle Endungen erfordern: ich gehe in die neue Schule vs. ich bin in der neuen Schule; ehrlich, mich würde das fertigmachen beim Lernen
Sicherlich gibt es noch weitere Hürden in unserer Grammatik.

Es ist traurig, dass es momentan nicht ausreichend Deutschkurse gibt, um jeden fit zu machen. Da bleibt für die ohne Kurs nur das Selbststudium; das ist immerhin besser als nichts. Das Goetheinstitut gibt dazu Materialien heraus, auch bspw. Sprachlernapps.

Es braucht ungefähr zwei Jahre guten Unterrichts und regelmäßiges Üben, um in Deutschen fit zu werden, bezogen auf den normalbegabten Erwachsenen. Viele Geflüchtete beweisen, wie schnell und motiviert sie sich die deutsche Sprache aneignen - auch bspw. Seif, der ja sogar ein Jugendbuch geschrieben hat.



 Interview mit Annette Weber von K.L.A.R. reality


Seif Arsalan war die Wichtigkeit des Sprachenlernens sehr bewusst und er hat mit viel Ehrgeiz Deutsch gelernt. Und nicht nur das, er hat sogar ein Buch geschrieben, das wir euch in dieser Blogtour vorgestellt haben. Seif erzählte seine Geschichte zusammen mit Annette Weber in der Reihe K.L.A.R reality. Annette Weber zeichnet für diese Reihe verantwortlich.

 +++ K.L.A.R.-reality bedeutet: 100 Prozent autobiografische Geschichten, erzählt von jungen Menschen mit teils schweren Einzelschicksalen. Die Romane sind von Jugendlichen für Jugendliche geschrieben und werden bei Ihren Schülern das Lesefieber entfachen, denn nichts ist spannender als Geschichten aus dem realen Leben. Der einfache Aufbau der Autobiografien, mit kurzen Kapiteln, leicht verständlichem Vokabular und einer alltagsnahen Sprache, sorgt für einen schnellen Leseerfolg, der Ihre Schüler nach dem Unterricht auch zu Hause weiterlesen lässt. Die Jugendbücher sind somit ideal für die Leseförderung in der Sekundarstufe und können von Lehrern als Schullektüre an Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen und Gesamtschulen eingesetzt werden.
Da das sehr interessant klingt, hab ich Annette für ein Interview angefragt, und dankenswerterweise erhalten.

Daniela: Du gibst die Reihe K.L.A.R. reality heraus, die im Verlag an der Ruhr erscheint. Möchtest du kurz erklären, was hinter dieser Reihe steht?


Annette:   Hinter dieser Reihe stehen Jugendliche, die alle ein bewegtes und oft nicht immer einfaches Leben hatten und auch oft noch haben. Sie haben ihr Leben aufgeschrieben und ich habe sie beim Schreiben begleitet.




Wie gelangen die jugendlichen Autoren und du zusammen? Melden sie sich beim Verlag?


    Das ist sehr unterschiedlich. Zwei der Jugendlichen, darunter auch Seif, haben sich bei mir gemeldet. Die anderen habe ich über pädagogische Einrichtungen gefunden, oder sie wurden mir von Bekannten vermittelt. Drei Jungs habe ich im Gefängnis kennengelernt, in das mich eine Lehrerin eingeladen hatte, das Mädchen aus der Psychiatrie habe ich durch eine Sozialarbeiterin kennengelernt, einen weiteren Jungen durch eine befreundete Ärztin.



Die Jugendlichen sind ja Laien in Bezug auf das Schreiben. Wie unterstützt du sie, wie kann man sich vorstellen, dass aus der Idee für ein Buch dann tatsächlich ein Buch wird?


    Auch das ist unterschiedlich und hängt davon ab, wie gut sie schreiben können. Die Jungs aus dem Gefängnis konnten sehr gut schreiben und brauchten eigentlich nur Bestätigungen, das drogenabhängige Mädchen auch. Andere Prozesse waren schwieriger. Bei einigen hatte ich Mühe, die Texte zu lesen, weil die Rechtschreibung und die Art des Schreibens sehr chaotisch war und musste sehr stark unterstützen.

    Auch waren die Prozesse sehr unterschiedlich. Seif wohnte weit entfernt, sodass wir uns überwiegend über Mail ausgetauscht haben, auch die Jungs im Gefängnis durfte ich nur alle 14 Tage sehen. Sie hatten keinen Zugang zum Computer und schrieben mit Bleistift in ein Schulheft. Die junge Prostituierte konnte nur schreiben, wenn ich neben ihr saß… Jeder auf seine Art, und das war spannend und bereichernd, aber auch manchmal sehr anstrengend.



Wie war der Prozess speziell mit Seif?


    Seif war sehr motiviert und hatte viele interessante Erlebnisse zu erzählen. Bei ihm war manchmal das Problem, dass er sehr nüchtern schrieb – typisch für Jungs, würde ich sagen. Da musste ich in Sachen Spannung und wörtlicher Rede unterstützen.




Springen da viele ab während des Schreibens?


    Ja, ich würde sagen, dass die Hälfte der Schreiber abgesprungen sind. Es ist nun mal ein ziemlicher Berg, so viele Seiten zu schreiben und auch durchzuhalten. Auch bin ich bei der Unterstützung sehr streng. Wer beim den zweiten oder dritten Treffen nichts mehr zustande gebracht hat, den gebe ich auf. Wenn es auf das Ende zugeht und viele wirklich erschöpft sind, greife ich aber mehr unter die Arme.



Deiner Erfahrung nach - von wem werden die Bücher gelesen, was ist die Zielgruppe?


    Ich glaube, die Zielgruppe ist genau die, die wir auch erreichen wollen: Jugendliche die sich für andere Biografien interessieren, weil sie auch ihre eigene Lebensgeschichte ordnen wollen. Sehr oft werden diese Bücher auch in den Schulen gelesen.



Vielen Dank für die Vorstellung, Annette.


Und wenn ihr nun Interesse bekommen habt, geht es hier zur Seite des Verlags an der Ruhr mit der KLAR reality  Reihe

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    ich denke mir, egal wo man ist.....man muss die Sprache sprechen können und die landestypischen Sitten und Gebräuche kennen.... anwenden und akzeptieren.

    Kleines Beispiel gefällig....Uhrzeit...in Franken/Bayern drückt man die Zeit anderster aus als z.B. in Hessen....und wenn man in Franken leben möchte....muss man sich da anpassen und es einfach akzeptieren sonst kommt man dauert zu spät/zu früh und man ist schnell außen vor.....

    LG..Karin...

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  2. Guten Morgen,

    auch im arabischen unterscheidet man zwischen langen und kurzen Vokalen - der Unterschied ist jedoch, dass die langen Vokale geschrieben werden und die kurzen Vokale durch Hilfszeichen wie Fatha, Kasra und Damma angezeigt werden (die jedoch nur im Hocharabischen bzw. im Koran geschrieben werden, ansonsten lässt man sie einfach weg).

    Es ist sehr hilfreich, wenn ein Araber schon Englisch kann, weil er dann unsere Buchstaben und die Art von links nach rechts zu schreiben nicht mehr erlernen muss. Jemand, der kein Englisch kann, tut sich mit der deutschen Sprache am Anfang sehr sehr schwer. Ich habe 2015/2016 5 Syrer begleitet/betreut und ich konnte den gravierenden Unterschied sehen zwischen Menschen, die Englisch können und Menschen, die quasi bei Null anfingen mit unserer Sprache.

    Derjenige, der Englisch konnte, spricht nach 2 Jahren intensiven Lernens Deutsch auf Sprachniveau DSH3 (C2) und konnte schon im Oktober 2017 ein Studium beginnen. Derjenige, der kein Englisch konnte, spricht heute B2 und kann gerade mal so an einer fließenden Unterhaltung teilnehmen.

    Wie Du auch selbst die Erfahrung gemacht hast, kann man sich mit "ich spreche etwas...." sehr wohl unterhalten. Fühlen kann man die Sprache jedoch nicht.

    Liebe Grüße
    Babsi
    https://buechersindfliegendeteppiche.wordpress.com/

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    1. Hallo Babsi,
      hab vielen Dank für deine Erfahrungen, die du mit uns teilst. Es ist interessant, dass du bestätigst, dass es einen großen Unterschied macht, ob jemand vorher schon Englisch kann oder nicht.
      Danke auch für die Konkretisierung der langen und kurzen Vokale!
      Und, es stimmt, du hast es gut ausgedrückt, dass es auch darum geht, eine Sprache zu "fühlen".
      Danke für deinen Beitrag!
      LG - Daniela

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    2. Na ja, Worte können auch schon verletzend sein und wenn jemand eine Sprache ganz neu spricht, dann "fühlt" er/sie es eben nicht, wenn er/sie ein Wort benutzt, dass da nicht so ganz 100 %ig hingehört.

      So hat mal ein Syrer zu mir gesagt "das, was Du tust ist widerlich" --- und wollte eigentlich etwas ganz anderes ausdrücken. Aufgrund meiner geschockten Reaktion hat er gemerkt, dass er etwas gesagt hat, was mich verletzt hatte. Im Arabischen hätte er dieses Wort sicherlich nicht gesagt, weil er es hätte fühlen können (sagte er auch später so).

      LG Babsi

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    3. Hi Babsi,
      ja, die Konnationen der Wörter sind etwas, das man erst mit hohem Sprachniveau weiß/kennt/fühlen kann. Die vielen Bedeutungsabstufungen, das ist vielleicht der schwerste Part beim Sprachenlernen.

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  3. Liebe Daniela,

    ja, es ist so, sich ein Leben in der Fremde aufbauen kann man nur, wenn man die Sprache versteht. Deshalb ist es für eine Integration unumstößlich, sich als erstes damit zu befassen. Dass es nicht genug Lehrer und Kurse für Flüchtlinge gibt ist schrecklich. Aber immer öfter hört man, wie Flüchtlinge im Selbststudium und dem Kontakt nach außen, durch intensives lernen und viel Kraftaufwand auf ein Level kommen, auf dem sie sich mit Einheimischen unterhalten können. Das finde ich grandios! Zudem zeigt es auch, wie gerne diese Menschen hier ankommen möchten, mass sie eben lassen und dabei begleiten.

    Das Interview ist dir auch sehr gelungen. Es klingt nach einer spannenden Arbeit, die Annette da macht. Dieses Aufschreiben seiner Lebensgeschichte ist sicherlich auch eine Art (Trauma)Bewältigung. So eine Arbeit könnte ich mir für mich auch vorstellen!

    GlG, monerl

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    1. Hallo monerl,
      ich bewunder auf jeden Fall jeden mit einer großen Eigeninitiative.
      Ich fand Annettes Arbeit auch sehr spannend und für viele wird es wirklich eine Bewältigungsarbeit sein.
      Du wärst auch ein guter Mentor.
      LG
      Daniela

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  4. Hallo Daniela,

    ein sehr guter und sehr wichtiger Beitrag.
    Ja, Sprache ist das A und O und es ist schlimm, dass es nicht genügend Sprachkurse gibt. Eine Bekannte von mir unterrichtet ehrenamtlich, neben ihrem normalen Job, zwei syrische Flüchtlinge. Und es gibt so viele Flüchtlinge, die sich da richtig ins Zeug legen.
    Während ich bei alteingesessenen Migranten oft das Gefühl habe, dass es denen nicht so wichtig ist. Ich frag mich öfter, warum manche Kinder, die in der 3 oder 4 Generation hier leben, nicht richtig Deutsch können?

    Das mit den langen und kurzen Vokalen, darüber habe ich noch nie nachgedacht. Oh mein Gott! Wie schwierig.
    In der Grundschule hatte ich immer Schwierigkeiten mit i und ie. Also bei der Aussprache.

    Das Interview finde ich sehr interessant! Und ich finde die Idee richtig toll, die Jugendlichen die Bücher selber schreiben zu lassen. Vorallem auch mit diesen Hintergründen!

    Für mich wichtig war jetzt auch nochmal der Hinweis, dass es für Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen bestimmt ist. Unter dem Aspekt kann ich diese einfache Sprache gut annehmen. Denn fürs Gymnasium fand ich es ja zu einfach.

    Aber Seif hatte noch jemand, der ihm half, oder? Ich muss nochmal im Buch nachschauen.

    Ich kann nach diesem Interview das Buch und das Projekt k.l.a.r nochmal viel besser einordnen und annehmen und hoffe, dass es gut genutzt wird. Denn es ist eine tolle Sache.

    Liebe Grüßen und Danke an Dich und Annette!
    Petrissa

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    1. Hi Petrissa,
      ich bin ja erleichtert, dass du die einfache Sprache und das Projekt nun besser annehmen kann. Die Geschichten sind ja sehr einfach, klar, direkt - und gut für Förder- und Hauptschulen geeignet.
      Als Schüler hab ich öfter so Erlebnisberichte gelesen, allerdings nicht speziell auf Jugendliche zugeschnitten, das gab es damals nicht oder ich hab es nicht gefunden, aber wann immer ich in der Buchhandlung eine Autobiographie gefunden habe von "normalen" Menschen, hab ich sie mit. Es gab da eine Reihe, die sich wohl an erwachsene Frauen gerichtet hat, ich hab z.B. was gelesen über autistische Söhne oder ein Paar hat 4 Kinder adoptiert, dann auch einige Rassismus-Erfahrungen aus USA. Mir hat das als Jugendliche sehr geholfen, von anderen Leben zu erfahren. Daher finde ich das Projekt auch wirklich toll. Denn so erfährt man eben aus erster Hand vom Flüchtling, vom Drogensüchtigen, von der Prostituierten und merkt, dass das auch nur Jugendliche, auch nur Menschen sind.

      Ich hatte in der Grundschule auch mit den Doppellauten Probleme :), und mit s - ss.

      LG
      Daniela

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    2. Hallo Daniela,

      haha, meinst Du diese Reihe: https://www.amazon.de/Nicht-ohne-meine-Tochter-verschiedenen/dp/B00HP2QIOI/ref=sr_1_50?ie=UTF8&qid=1541779507&sr=8-50&keywords=nicht+ohne+meine+tochter ? Die habe ich auch total gerne gelesen.
      Ja, ich werde meine Rezension zu dem Buch nochmal etwas überarbeiten.

      ... Ich glaube, ich finde es gar nicht so leicht, in der heutigen Zeit Kinder- und Jugendbücher zu bewerten. Überwiegend betrachte ich es deshalb oft aus der Sicht der Pädagogin. (Hier habe ich das nicht gemacht.)
      Es gibt heute viele Kinder- und Jugendbücher, auf einem sehr hohem Niveau. Was ich auch sehr gut finde. Nicht mit dem von uns damals zu vergleichen. Daher bin ich bei Büchern, die von diesem Niveau abweichen, oft sehr kritisch. Und das will ich generell auch beibehalten.
      Aber hier hat es ja einen anderen Ansatz. Vielleicht hat es mich auch aus dem Konzept gebracht, dass -ich glaube- Ihr beide, meintet, das sei auch etwas fürs Gymnasium. Und das finde ich nach wie vor nicht so. Dass es vom Verlag in erster Linie auch nicht so angelegt ist, verändert dann meine Meinung auch.

      Liebe Grüße
      Petrissa

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    3. Hi Petrissa,

      ja, genau, die Reihe war "Bastei Lübbe Erfahrungen", diese Reihe hatte im Wertkauf immer ein extra Regal und wenn meine Eltern ihren Monatseinkauf dort machten, war ich immer in der Bücherabteilung (natürlich) und hab die Bücher im Regal von Bastei Lübbe Erfahrungen durchstöbert :)

      Du liest viel mehr Kinder- und Jugendbücher wie wir, daher behalte ruhig deinen kritischeren Blick.

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