Freitag, 30. März 2018

[#WritingFriday] Maja sagt (nicht) die Wahrheit

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Maja sagt (nicht) die Wahrheit

Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.


Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte. Im Nachhinein klang ihre Geschichte zu fabelhaft, um wahr zu sein. Man hätte die Fakten nachprüfen können, angefangen mit einer Abfrage, ob eine Maja Sword, geboren 2248 auf Bortal, überhaupt existierte. Andererseits hatten Majas Vorgesetzte sie mit einer Scheinidentität versehen, dessen Datengrundlage gut gefälscht war. Da musste man schon genau hinsehen, um die Lücken zu erkennen.

Und Maja war eine geübte Lügnerin. Obwohl - vielleicht ist Lügnerin nicht das richtige Wort, denn Maja glaubte in dem Moment selbst an ihre Lügen. Für sie war es in diesem Augenblick die Wahrheit. Aus diesem Grund war sie auch so erfolgreich als Doppelagentin, sie beherrschte mühelos das Spiel mit doppelten Identitäten, einander überlappenden Lebensläufen, mit Lüge, Wahrheit und den Graustufen dazwischen. Dazu wirkte sie absolut harmlos, fast schon naiv, und die Leute wollten ihr auch einfach glauben.

Gerade hatte Maja, in ihrer Rolle als Aleina Krom, dem cardassianischen Geheimdienst berichtet. Die Cardassianer waren recht zufrieden gewesen mit den Informationen über politische Pläne, Transportrouten von waffenfähiger Antimaterie und weiterem. Der Geheimdienst der Sternenflotte sorgte dafür, dass es zwar korrekte Informationen waren, aber zum Großteil von geringem Wert. Doch natürlich konnte Maja nicht nur nutzlose Informationen nach Cardassia weitergehen, denn dann hätte sie sich selbst als nutzlos und entbehrlich gekennzeichnet und hätte keine Informationen zurückschmuggeln können, die von Nutzen für die Sternenflotte. Ein paar der Informationen mussten also tatsächlich den Cardassianern nutzen. In schwachen Momenten dachte Maja, dass beiden Mächten mit einer offenen Politik besser gedient wäre als mit dieser ganzen Spioniererei.

Doppelagenten leben gefährlich, das wusste Maja, und oft schon hatte sie sich gefragt, wie lang sie dieses Leben noch führen würde. Ihre Vorgesetzten bei der Sternenflotte hatten natürlich längst für diesen Fall vorgesorgt. Ein sicherer Weg aus dem Cardassianischen Raum heraus, eine neue Tarnidentität, ein Häuschen nach ihrer Wahl in einem sicheren Gebiet - wenn sich Maja entschied, die Spionagetätigkeit an den Nagel zu hängen, konnte sie sicher sein, ein gutes Leben zu führen. Wenn, ja wenn sie dann in den Raum der Föderation zurückkehrte.

Maja seufzte. "Na", sagte Gebor zärtlich und kam auf sie zu. An seine Schulter schmiegte sich verschlafen ein kleines Mädchen, seine Tochter und Majas Adoptivtochter. Maja gab ihr einen Kuss auf ihre roten Wangen und Gebor streichelte ihr sanft über das Haar. "Ich bin froh, dass du wieder da bist, du warst diesmal lange fort." "Ja,", sagte Maja und schluckte "aber nun bin ich erstmal wieder da." Nein, die Dinge standen beileibe nicht so einfach für sie, wie ihre Vorgesetzen das glauben mochten.



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Heute wollte ich erneut eine Geschichte schreiben, die im Star-Trek-Universum spielt. Dennoch funktioniert sie auch so, denke ich. Und die Ereignisse der jüngsten Zeit, sprich: vergifteter russischer Doppelagent, haben mich auch inspiriert. Bei dieser Aufgabe muss ich aber gestehen, dass ich lange keinen Plan hatte. Mit diesem letzten #WritingFriday im März hab ich auch alle Aufgaben erfüllt!

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Den #WritingFriday hat Elizzy von Readbooksandfallinlove  ins Leben gerufen, um das kreative Schreiben zu fördern. Jeden Monat gibt es verschiedene Themen, aus denen man wählen kann. Eine Geschichte, ein paar Zeilen, ein Gedicht, ausgedacht oder selbst erlebt -  egal, Hauptsache, man übt das kreative Schreiben. Ich bin schon gespannt, wie euch meine literarischen Gehversuche gefallen. Konstruktive Kritik und auch Lob sind gern gesehen.

Die Themen für den März:

Dienstag, 27. März 2018

[Rezension] Version 5 Punkt 12 von Reinhold Ziegler

zwei mysteriöse Gestalten auf dem Cover
das arme Buch hat arg gelitten

Roman, 235 Seiten
Gulliver von Beltz & Gelberg, Juni 2016
Genre: Jugendbuch, gegenwartsorientierte Sci-Fi
ISBN:  978-3407788184
hier das Buch bei Amazon


Woher: Aus dem offenen Bücherregal von Allgemeinärztin Dr. Dorothea Zeise-Süß in Remchingen. Ich danke ganz herzlich meiner Tante für die Benachrichtigung per WhatsApp und das Mitbringen!



Erster Satz

Ich wollte diese Welt nicht verändern. Wenn ich es trotzdem getan habe, tut es mir Leid.


Zusammenfassung


Deutschland, im Jahr 2000. Der Datenanalyst Tubor Both zieht nach Wohnwiesen bei Berlin. Schon bald merkt er, dass die Computer die Herrschaft über den Alltag der Menschen übernommen haben. Zusammen mit der 63-jährigen Hacker-Oma Christine heckt er einen Plan aus, um den Computer abzuschalten.


Samstag, 24. März 2018

Ich schreib dir morgen wieder von Cecilia Ahern

das Cover zeigt ein Tagebuch, der Schriftzug darauf in Schreibschrift
Ich schreib dir morgen wieder

Roman, 363 Seiten
Krüger Verlag (Fischer), 2010
Originalausgabe: The Book of Tomorrow,
Harper Collins, 2009
Übersetzerin: Christine Strüh
Genre: Gegenwartsroman, Entwicklungsroman
ISBN: 978-3596173198
Affiliate Link zu Amazon
Woher:  Ausgeliehen von meiner Mama


Erster Satz

Von einer Geschichte geht bei jedem Erzählen etwas verloren, sagt man. Wenn das stimmt, ist meine Geschichte noch vollständig, denn ich erzähle sie zum ersten Mal.

Zusammenfassung


Die 16-jährige Tamara ist ein Leben in Luxus und Glamour in Dublin gewohnt. Doch ihr Leben ändert sich rasant, als ihr Vater Selbstmord begeht und ihre Mutter und sie das Haus verlieren. Sie ziehen zu Verwandten auf das Land, Tamara fühlt sich ordentlich alleingelassen. Interessant scheint ihr einzig die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Nach einiger Zeit entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist - und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie und hilft ihr, den Weg zu Liebe und Zukunft zu finden. [Eigene Zusammenfassung + Klappentext]


Persönlicher Eindruck


Das verwöhnte 16-jährige Mädchen Tamara muss mit vielem klarkommen. Tamaras Vater hat Selbstmord begangen, die Bank hat ihnen ihr Haus weggenommen und nun ist sie mit ihrer apathischen Mutter auf dem Weg zu Verwandten in ein verschlafenes Nest, eine Stunde mit dem Auto von Dublin entfernt. Am Anfang will Tamara einfach nur weg. Als sie beginnt, ihre Geschichte zu erzählen, ist sie schon etwas gereifter, hinterfragt ihr vorheriges Verhalten kritisch, dass sie z.B. sehr oberflächlich war und das viele Geld als selbstverständlich hinnahm. Andere Werte wie ein harmonisches Familienleben sind aber viel wichtiger und wertvoller. Das wird Tamara nun so richtig bewusst und lässt sie vieles mit neuen Augen sehen.

Rosaleen, die Tante, ist eine behütende Glucke. Sie lässt Tamara kaum zu ihrer Mutter, die seit ihrer Ankunft nur noch schläft und kaum bei sich zu sein scheint. Dafür kocht und backt sie Unmengen an Essen mit denen sie Tamara, deren Mutter und ihren Mann Arthur vollstopft. Tamara ist von dieser Überwachung wie erdrückt, findet aber auch Anknüpfungspunkte zu Rosaleen. Rosaleen scheint zunächst freundlich und eben eine typische "Kümmertante" zu sein, allerdings hat sie auch einige Geheimnisse und verhält sich merkwürdig. Dagegen ist Arthur, der Onkel, ein schweigsamer Mann. Tamara denkt, dass er klug sein muss, weil er viel Zeit hat, über Dinge nachzudenken. Sie hat instinktiv Zuneigung und Vertrauen zu ihm.

Tamara lernt auch noch weitere Menschen kennen. Schwester Ignatius vom nahe gelegenen Kloster ist eine wichtige Person. Sie ist lebendig und mädchenhaft, trotzdem sie schon an die 80 ist. Sie betitelt Tamara ständig als "17-jähriges Mädchen", was von ihr korrigiert wird, aber nicht weiter nachgefragt wird. Als Leser denkt man aber schon, dass es damit wohl auch eine Bewandtnis haben muss, vor allem, weil Schwester Ignatius früher Hebamme war.

Im verschlafenen Nest stößt Tamara also ständig auf Geheimnisse, seltsame Hinweise und merkwürdiges Verhalten. Irgendetwas scheint dort vor sich zu gehen. Daneben muss Tamara auch noch mit dem Verlust ihres Dad fertigwerden, ihre Zukunft ist ungeklärt und ihre Mutter nicht mehr ansprechbar. Ganz schön viel also, mit dem Tamara fertig werden muss. Da die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird, erfahren wir sehr viel von ihren Gedanken und Gefühlen und sind ihr sehr nah.


Kommen wir nun zum mysteriösen Tagebuch. Nach einiger Zeit findet Tamara ein Tagebuch, in dem immer der nächste Tag aufgeschrieben ist, in ihrer eigenen Schrift. Also ein Gruß aus der Zukunft. Nach einigem Staunen nimmt Tamara das so hin und nutzt es, um Dinge besser zu machen. Dabei lernt sie auch viel. Beispielsweise, dass man manche Situationen auch einfach aushalten muss. Dennoch steht das Tagebuch gar nicht so im Vordergrund, wie man aufgrund des Covers und des Klappentextes annehmen könnte. Das Element ist originell, die Geschichte hätte aber auch ohne funktioniert.

Das Ende löst alle Hinweise auf, die die Autorin gestreut und Tamara so großzügig übersehen hat. Es war mir vielleicht eine Spur zu konstruiert, aber noch genretypisch für einen Liebesroman. Mit dem Ende kann ich auf jeden Fall leben, aber für diesen Roman gilt, dass der Weg das Ziel war.


Lesen oder nicht?


Ich schreib dir morgen wieder ist eine Geschichte, bei der, wie bei einem Entwicklungsroman üblich, die Gedanken und Gefühlen der Protagonistin im Vordergrund stehen. Sie muss mit einigem klarkommen und bewegt sich durch ein Umfeld, das sehr geheimnisvoll agiert. Das geheimnisvolle Tagebuch bildet ein weiteres Element, durch das Tamara sich selber besser kennenlernt, es trägt die Geschichte aber nicht.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, ich hab ihn total gern gelesen und war auch neugierig, wie alles zusammenhängt. Dennoch fürchte ich, dass das einer der Romane ist, die einem schon nach relativ kurzer Zeit wieder aus dem Gedächtnis fallen und nicht wirklich hängenbleiben.


Gesamtbewertung: 🌞🌞🌞(🌞)✰


3 Zitate


Sie lachte herzlich. Als sie den schweren Einband von meinem Buch hob, klopfte mir das Herz bis zum Hals. Die Stimmen von Zoey und Laura flüsterten mir ins Ohr, das hier sei echt peinlich, und einen Moment lang war es mir das auch, aber die Tamara dieser neuen Welt vertrieb die beiden Miesmacherinnen energisch. [Zufallszitat, S. 109]

Früher habe ich Mum und Dad immer angebettelt, sie sollten nicht so oft ausgehen, aber sie nahmen keine Rücksicht darauf. Eigentlich blieben sie nur zu Hause, um Energie zu tanken, und dann waren sie es meistens so schnell leid, zusammen zu sein, dass sie den Abend in getrennten Zimmern verbrachten. Wir kamen nie dazu, alle etwas gemeinsam zu machen. Inzwischen habe ich begriffen, dass ich mir das mehr als alles andere wünschte. Ich sehnte mich danach, dass wir als Familie Zeit miteinander verbrachten, ganz normal und entspannt zu Hause. [S. 117]

Der Erfolg machte mit ihm das Gleiche wie die Hexe im Märchen mit dem armen Hänsel: Er päppelte meinen Dad aus genau den falschen Gründen und machte ihn an genau den falschen Stellen fest. [S. 262]


Weitere Meinungen

Hat jemand weitere Meinungen zum Buch auf seinem Blog und möchte hier verlinkt werden?

Freitag, 23. März 2018

[#WritingFriday] Beschreibe Gesicht und Gestik eines geliebten Menschen

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Talena und Sallir

Gesicht und Gestik einer geliebten Person


Das Volk der Vulkanier glaubt, dass sich die Liebe zwischen Ehepaaren mit der Zeit von alleine einstellt. Ehen werden zwischen Kinder arrangiert und dabei wird zwar auf eine gewisse Kompatibilität der Verlobten geachtet, aber es stehen auch andere Dinge im Vordergrund.

Talenas Ehe war insofern eine Ausnahme. Sie und ihr jetziger Ehemann Sallir wurden nicht als Kinder verlobt, tatsächlich waren sie bei ihrer Verlobung schon fast junge Erwachsene. Talena war als Kind verlobt worden, gemäß der Tradition, doch als ihr junger Verlobter schon mit 10 Jahren bei einem Unfall ums Leben kam, war das für Talena ein derart traumatisches Erlebnis gewesen, dass ihre Eltern mit einer neuerlichen Verlobung zögerten. Und die Dinge lagen bei Sallir noch komplizierter.

Als er mit seiner Familie nach Vulkan zog, geschah das aus mehreren Gründen. Einer davon war, dass er nun auch eine Verlobte finden sollte. Die Verbindung zwischen Talena und Sallir war eine logische Wahl und von den beiden Familien gut durchdacht. Auch Talena und Sallir fanden sich gegenseitig sympathisch, was von den Entscheidungsträgern der Familien allgemein als gutes Zeichen gedeutet wurde. Doch weder Talena noch Sallir offenbarten darüber hinaus, dass sie sich auch unlogischerweise ineinander verliebt hatten.

Neben diese Liebe trat nun auch die Vertrautheit. Talena kannte jede Regung von Sallir. Wie er leicht die Augen zusammenkniff, bevor er seinen untergebenen Ärzten ein Kommando gab. Er hatte eine angeborene Fähigkeit, andere zu führen und zu leiten, und sein Team vertraute ihm. Auch, weil er sehr ernsthaft und mit großem Engagement seine Stelle ausfüllte.

Vor einer Operation zog er die Stirn glatt und ging in eine Kurzmedidation. Talena wusste, dass er völlig in seine Aufgabe versank. Für ihn gab es dann nur diesen Patienten und diese Operation. Bei einer Operation einen Patienten zu verlieren war etwas, das er nur schwer akzetpieren konnte. Im Gespräch mit Patienten fokussierte er sich ganz auf sie. Ein Zeichen seiner Wertschätzung und seiner Berufung als Arzt, fand Talena.

Privat war er natürlich einfach Sallir, ihr Mann. Seine dunkelbraunen Augen hatten diese leichten Fältchen und seine Wimpern waren für einen Mann außergewöhnlich dicht und lang. Entgegen der herrschenden Mode standen seine Haare über der Stirn nach oben, teilweise in einem chaotischen Wirbel. Und sein Kinn hatte dieses Grübchen. Er hatte ein bestimmtes Lächeln, das nur ihr galt, und dass von einem Außenstehenden gar nicht erkennbar gewesen wäre. Und dann diesen besonderen anderen Blick, den Talena mit einer hochgezogenen Augenbraue beantwortete, bevor sie langsam ihr Kleid zu Bogen sinken ließ und auf ihn zutrat...

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Diesesmal hab ich mich inspiriert gefühlt, in Richtung Star-Trek-Fanfiction zu gehen. Es ist gar nicht so einfach, solche einen Fan-Text zu schreiben. Seid gnädig, es ist mein erster Gehversuch in diese Richtung.

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Den #WritingFriday hat Elizzy von Readbooksandfallinlove  ins Leben gerufen, um das kreative Schreiben zu fördern. Jeden Monat gibt es verschiedene Themen, aus denen man wählen kann. Eine Geschichte, ein paar Zeilen, ein Gedicht, ausgedacht oder selbst erlebt -  egal, Hauptsache, man übt das kreative Schreiben. Ich bin schon gespannt, wie euch meine literarischen Gehversuche gefallen. Konstruktive Kritik und auch Lob sind gern gesehen.

Die Themen für den März:
  • Ferdinand Friedrich läuft im Jahr 2073 über die Frankfurter Buchmesse und schreibt von dort seiner Frau Martha eine Postkarte
  • Du lebst als Obdachloser auf der Strasse. Beschreibe deinen Blick auf die Menschen, die vorbeigehen.
  • Beschreibe Gesicht und Gestik eines Menschen, den du liebst.
  • Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.
  • Schreibe eine Liebeserklärung an dein erstes Fahrrad / Auto.

Donnerstag, 22. März 2018

Der Untertan von Heinrich Mann

Der Untertan
Diederich zieht seinen Hut vor dem Kaiser

Roman, 365 Seiten
dtv, Auflage Dezember 1964
Ursprünglich erschienen: 1918
ISBN: 3-423-00256-5
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Woher:  geschenkt bekommende Schullektüre


Erster Satz


Diederich Heßling war ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an den Ohren litt.

Zusammenfassung


Der Untertan von Heinrich Mann erzählt das Leben von Diederich Heßling, von seiner Kindheit, über Studienzeit hin zu den Anfängen als Direktor der geerbten Papierfabrik und seinen politischen Erfolgen.

Der Roman spielt in der Kaiserzeit - Diederich ist national gesinnt und kaisertreu. Er wird vom Vorwort als ein prototypischer deutscher Charakter bezeichnet - gehorchen und befehlen, Opportunist und Mitläufer, ohne Mut oder Zivilcourage.


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