Freitag, 26. Juni 2020

[Rezension] Die Lügenhaus-Reihe von Anne B. Ragde

Lügen über Lügen im Lügenhaus.


Heute möchte ich euch eine komplette Reihe vorstellen. Vor langer Zeit hatte ich bereits den ersten Band, Lügenhaus, vorgestellt, und in den letzten Tagen hatte ich dann die restlichen Bände verschlungen.

Schauplatz und Protagonisten


Die Lügenhaus-Bände sind eine Familiensaga, es geht um die Familie Neshov. Im ersten Band treffen sich alle auf dem alten Bauernhof in Nord-Norwegen, weil Anna, die Mutter der Familie, gestorben ist. Jahrelang haben sich die Mitglieder Familie nicht mehr gesehen und dann kommen alte Familiengeheimnisse ans Tageslicht.

Mittwoch, 10. Juni 2020

[Rezension] Star Trek TNG - Absturz von Dayton Ward


Absturz ist ein Buch aus der Reihe Star Trek TNG. Zur chronologischen Einordnung: Die Geschichte spielt sieben Jahre nach Star Trek Nemesis. Picard ist der Captain der Enterprise E, Worf sein Stellvertreter und Riker hat mit der Titan sein eigenes Kommando.


Beim Vermessen eines Nebels stoßen Captain Jean-Luc Picard und die Mannschaft des Raumschiffs Enterprise auf einen Einzelgängerplaneten. Auf der Oberfläche der unwirtlichen Welt messen sie Lebenszeichen und erhalten plötzlich eine verstümmelte Botschaft: eine unvollständige Warnung, um jeden Preis fernzubleiben. Entschlossen, seine Hilfe anzubieten, schickt Picard Commander Worf und ein Außenteam los, um die Angelegenheit zu untersuchen, doch ihr Shuttle wird zu einer Notlandung auf der Oberfläche gezwungen, jeder Kontakt bricht ab und dann verschwindet der Planet komplett.

Sonntag, 7. Juni 2020

[Rezension] On the move: Mein Leben von Oliver Sacks

 Autobiographien sind eines meiner Lieblingsgenres. Ich mag es, authentische Lebensgeschichten mit der eigenen biographischen Stimme erzählt zu bekommen. Noch größer ist der Genuß, wenn ein Autor erzählt.
Oliver Sacks ist on the move
Oliver Sacks - der schreibende Arzt, immer in Bewegung.

Oliver Sacks war Schriftsteller und Neurologe. Bekannt wurde er mit Fallgeschichten wie "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte". 2015 legte Sacks seine Autobiographie vor.

Er beschreibt, wie er zur Medizin kam, wie er als junger Mann in die USA auswanderte, von den Anfängen als Arzt und als Schriftsteller, von seinen Motorradfahrten, seinem Hobby Bobybuilding, seinen Drogenexperimenten und Reisen und von den Menschen und Patienten, die er kennengelernt hat. Er erzählt auch persönlich von seiner Homosexualität, den Beziehungen, die er führte (oder eher nicht führte) und von seiner Familie. Das alles ergibt eine wunderbare, sehr individuelle Mischung namens Oliver Sacks.

Montag, 25. Mai 2020

[Rezension] Bingo von Rita Mae Brown

Bingo.

Rita Mae Browns Roman spielt in der Kleinstadt Runnymede. Die Protagonistin könnte so etwas wie Browns Alter Ego sein. Nicole Smith, genannt Nickel, wohnt auf einer Farm, ist adoptiert und offen lesbisch. Soweit die Gemeinsamkeiten mit der Autorin. Die Geschichte von Nickel ist in der Ich-Form erzählt.

Runnymede ist eine Kleinstadt und wartet mit jeder Menge skuriller Individuen auf. Allen voran die exzentrische und extrovertierte Mutter Julia von Nickel und die nicht minder auffällige Tante Louise. Die Kabaleien und Streitereien von Mutter und Tante fühlen den Alltag der armen Nickel. Dass ihr von beiden im Streit dann vorgeworfen wird, ja nur adoptiert zu sein, macht es nicht besser.

Mittwoch, 20. Mai 2020

[Rezension] Rico, Oskar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel

Rico und Oskar

Was für ein tolles Buch! Was für ein warmherziges, ausgefallenes, lustiges und spannendes Buch! Ich bin restlos begeistert.

Und darum geht es: Die Geschichte ist das Ferientagebuch von Rico, wird von ihm in der Ich-Form erzählt. Rico ist ein tiefbegabtes Kind, das sich schon auf einem geraden Weg verlaufen kann. Rico denkt zwar viel, aber langsam, so erklärt er es selbst. Ich glaube, ich habe noch gar kein Buch gelesen, in dem ein tiefbegabtes Kind über sich selber schreibt.

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