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Dienstag, 19. Februar 2019

[Rezension] Aus der Tastatur gefallen - Gedanken über das Leben, den Tod und schwarze Hüte von Terry Pratchett

Pratchett

Eine Anthologie mit Reden, Essays und Artikeln von Terry Pratchett, dem Autor der Scheibenweltromane. Ein weiter Bogen von Themen wird gespannt, aufgeteilt in die Kapitel
  • Der Störer mit dem Stift
  • Ein weltfremder Träumer
  • Tage des Zorns



Persönlicher Eindruck


Terry Pratchett ist sicherlich vielen ein Begriff. Seine Scheibenweltromane sind extrem erfolgreich; sie sind irrwitzige und realistische Fantasy, unterhaltsam, lustig, ernsthaft ... Ich mag sie total gerne.

Der Autor hinter den Geschichten, über ihn hab ich noch nie so richtig nachgedacht. Deshalb bin ich froh, Terry Pratchett nun mit dieser Anthologie ein wenig kennenzulernen. Er ist eigentlich wie seine Bücher ... nachdenklich, ernsthaft, witzig, und auch bescheiden. Ich hab jeden Tag nur eine oder zwei Artikel gelesen, deshalb hab ich lange gebraucht, aber ich hab mich gut unterhalten gefühlt. Sein Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und humorvoll. Wie er da aus seinem Leben plaudert, das ist ganz großes Kino...  Seine Art, über das Leben nachzudenken und Dinge in Worte zu fassen, ist einzigartig.

Johnny war klein und dick, der finstere Lokalredakteur Ken Burroughs hingegen lang und dünn. Wenn die beiden um die Mittagszeit zum Pub loszogen, sah es immer so aus, als machte die Zahl 10 einen Spaziergang. (S. 291)

Samstag, 14. April 2018

[Rezension] Rebellinnen - Leben als Aufstand, herausgegeben von Michaela Adelberger und Maren Lübbke

das Cover zeigt eine nachdenklich blickende Frau
Rebellinnen - Leben als Aufstand
Rebellinnen - Leben als Aufstand,
herausgegeben von Michaela Adelberger und Maren Lübbke
Anthologie, 233 Seiten
Goldmann Verlag, September 1999
ISBN: 3-442-44333-4
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Woher: aus dem Bücherschrank Bad Herrenalb

Erster Satz


"Bekannt ist, daß sogenannte geniale Weiber gewöhnlich wie verkleidete Männer aussehen", stellte der berühmte - und im übrigen bedingungslos rassistische und zutiefst frauenverachtende Arzt Dr. Möbius im 19. Jahrhundert fest und traf damit kurioserweise einen Punkt, der uns an der Arbeit an diesem Buch zunehmen zu interessieren begann.


Zusammenfassung


Elf Autorinnen und Autoren schreiben über das Schicksal von elf beeindruckenden Frauen, deren Leben von Rebellion bestimmt wurde, wie Judith, Théroigne de Méricourt, Jeanne d'Arc, Anne Bonny und Mary Read, Phoolan Devi, Tamara Bunke, Ulrike Meinhof, Calamity Jane, Valerie Solanas und Valie Export. Sie zeigen damit Facetten von Weiblichkeit auf, die in der Gesellschaft eher kritisch gesehen werden.

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