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| Der Film feiert die Gambe - der Nachfolger ist das Cello |
Leise und melancholisch erzählt der Film die Geschichte von Sainte-Colombe und seinem Schüler Marin Marais: Eine Hommage an die Gambe und die Barockmusik
Frankreich im 17. Jhdt. Die geliebte Frau von Sainte-Colombe stirbt, er wird darüber nie hinwegkommen und immer um sie trauern. Seine zwei Töchter zieht der wortkarge Mann alleine groß und unterricht sie im Gambenspiel. In einer Gartenhütte verbringt er den Großteil des Tages und komponiert Stücke voller Sehnsucht und musikalischer Tiefe.
Sainte-Colombe ist eine historische Figur, es gab ihn wirklich und wie im Film dargestellt, hat er der Gambe eine siebente Saite hinzugefügt, um dunklere Töne auf dem Instrument zu erhalten, eine neue Bogenhaltetechnik entwickelt und Stücke komponiert. Er gehörte aber nie zu den Musikern am Hofe, hat sich von dort ferngehalten und sein eigenes Ding durchgezogen. Er galt als einer der begnadetsten Gambenspieler.
Eines Tages taucht der 17-jährige Marin Marais in der ländlichen Abgeschiedenheit auf und wird der Schüler von Sainte-Colombe. Er entscheidet sich allerdings für eine Karriere am Hofe Ludwigs XIV, was zu einem Bruch zwischen Sainte-Colombe und Marais führt.

